Elke Hartmann

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Elke Hartmann (* 24. März 1969 in München) ist eine deutsche Althistorikerin.

Elke Hartmann studierte von 1988 bis 1995 Alte Geschichte, Neue Geschichte und Klassische Archäologie an der Freien Universität Berlin, wo sie anschließend als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Friedrich-Meinecke-Institut tätig war. 2000 erfolgte ihre Promotion mit einer Arbeit zum Thema Heirat, Hetärentum und Konkubinat im klassischen Athen. Von 2002 bis Februar 2010 lehrte sie als Juniorprofessorin für Alte Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Geschlechtergeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier war sie auch Mitglied im Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien. Im Wintersemester 2008/09 und dem Sommersemester 2009 vertrat sie Wilfried Nippels Professur an der Humboldt-Universität, im Sommersemester 2010 an der FU Berlin und im Sommersemester 2011 an der Universität Heidelberg. Zum Oktober 2011 wurde sie auf die Professur für Alte Geschichte an die Technische Universität Darmstadt berufen. Ihre Forschungsschwerpunkte bilden die Kultur- und Geschlechtergeschichte der Antike, die Paarbeziehungen im klassischen Athen, die Frauen in der Antike, die Sozialgeschichte der römischen Kaiserzeit.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heirat, Hetärentum und Konkubinat im klassischen Athen, Campus, Frankfurt/Main - New York 2002 (Campus historische Studien, Bd. 30) ISBN 3-593-37007-7
  • Zur Geschichte der Matriarchatsidee, Humboldt-Universität, Berlin 2004 ISBN 3-86004-178-9
  • mit Udo Hartmann; Katrin Pietzner (Hrsg.): Geschlechterdefinitionen und Geschlechtergrenzen in der Antike, Steiner, Stuttgart 2007 ISBN 3-515-08996-9
  • Frauen in der Antike, C. H. Beck, München 2007 ISBN 3-406-54755-9
  • Ordnung in Unordnung. Kommunikation, Konsum und Konkurrenz in der stadtrömischen Gesellschaft der frühen Kaiserzeit, Steiner, Stuttgart 2016 ISBN 978-3-515-11362-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]