Emil Fuchs (Künstler)

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Selbstporträt von 1905, Brooklyn Museum

Emil Fuchs (* 9. August 1866 in Wien; † 13. Jänner 1929 in New York) war ein österreichischer Bildhauer, Medailleur, Grafiker und Maler.

Leben[Bearbeiten]

Fuchs studiert bei Hellmer an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der Berliner Akademie bei Schaper und von Werner. Er gewinnt 1891 den Rom Preis und lebt in Rom von 1891 bis 1897. Danach lässt er sich bis 1915 in London nieder und stellt 1898 an der Royal Academy of Arts aus. Sein Schaffen als Bildhauer umfasst große Skulpturgruppen, Portraitbüsten, Statuetten und Denkmäler aus Marmor, Bronze und Silber. Seine Portraits sind um 1900 in Großbritannien sehr in Mode. Ab 1897 mal er in Öl, seine Gemälde sind meist Portraits, in einem Stil der stark von seinem Freund John Singer Sargent beeinflusst ist. Seine erste Einzelausstellung findet 1902 in der Grafton Gallery, London, statt. Er unterrichtet an der Royal Academy in London, Paris, Berlin, München, Wien und Rom. Nach dem Ersten Weltkrieg übersiedelt Fuchs nach New York, wo er seine Arbeit bis zum Freitod fortsetzt.[1]

Schaffen[Bearbeiten]

Fuchs wird 1900 von der königlichen Familie engagiert, um einige Medaillen zu schaffen, die für Königin Victoria geprägt werden, und 1902, um die Krönungsmedaille für Edward VII. auszuführen. Er führt für die britische Medaille den geschwungenen, dekorativen Stil ein, der später in Österreich populär ist und dem er treu bleibt. Er entwirft auch die Briefmarken für Edward VII.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • "La pensierosa" (1912 New York, Met.)
  • "Mother-love" (exh. London, RA, 1898)
  • Denkmal "The Sisters" (Marmor; Liverpool, Walker A.G.)
  • Medaille für Königin Victoria mit Alexandra als "Princess of Pity" (Silber, 1900; London, BM)
  • Krönungsmedaille für Edward VII (Silber und Bronze, 1902).
  • Portrait Sir Joseph Duveen (1903; London, Tate)

Schriften[Bearbeiten]

  • With Pencil, Brush and Chisel: The Life of an Artist (New York, 1925) (Autobiographie)
  • Emil Fuchs, The Work of Emil Fuchs: illustrating some of his representative paintings sculpture medals and studies, New York 1921.

Literatur[Bearbeiten]

  • M. Jones: ‘Emil Fuchs in England’, Medal, vi (1985), S. 23–9.
  • The Beaux-Arts Medal in America (exh. cat. by B. A. Baxter, New York, Amer. Numi. Soc., 1988)
  • P. Attwood: Artistic Circles: The Medal in Britain, 1880–1918 (London, 1992), S. 44, 47–8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Biographie auf Oxford Art Online

Weblinks[Bearbeiten]