Emsland Group

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Emsland Group
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1928
Sitz Emlichheim, DeutschlandDeutschland Deutschland

Leitung

  • Gerrit-Jan Wesselink (CEO)[1]
  • Christian Kemper (CSO)[1]
  • Peter Höning (CFO)[1]
  • Stefan Hannemann (COO)[1]
Mitarbeiter 1.250 (2016/17)[2]
Umsatz 600 Mio. Euro (2016/17)[2]
Branche Stärke
Website www.emsland-group.de

Die Emsland Group ist ein deutscher Konzern, dem insgesamt 29 (Tochter-)Unternehmen angehören, von denen 20 im Konzernabschluss der Beteiligungsgesellschaft Emsland-Stärke AG konsolidiert werden. Die Emsland Group beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2016/17 rund 1.250 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von ca. 600 Mio. €. Geschäftsführer der Firma sind Gerrit-Jan Wesselink, Christian Kemper, Peter Höning und Stefan Hannemann.

Lückenhaft In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
Die Tochterfirma Mecklenburger Kartoffelveredlung GmbH mit Produktionsstandort Hagenow als bedeutende Lieferantin für Handelsmarken großer Lebensmittelketten wird nicht erwähnt.
Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

Emsland Stärke GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo der Emsland-Stärke GmbH

Die Emsland-Stärke GmbH als Hauptunternehmen der Emsland Group verfügt über Europas größte kartoffelverarbeitende Stärkefabrik in Emlichheim im Landkreis Grafschaft Bentheim. Das Unternehmen hat eine Exportquote von 85 %[2] und ist Weltmarktführer bei der Herstellung von Stärkeveredelungsprodukten, Kartoffeleiweiß, Flocken und Granulat.[3]

1928 war die Grundsteinlegung für die Emlichheimer Kartoffelfabrik AG, aus der später die Emsland-Stärke GmbH hervorging. Der Rohstoff „Kartoffel“ ist auch heute noch die Grundlage für die Produkte, die daraus hergestellt werden, beispielsweise Stärkeveredlungsprodukte und Kartoffeleiweiß. Diese werden als Vorprodukt für die Lebensmittel verarbeitende Industrie eingesetzt, so zum Beispiel für die Herstellung von Kartoffelchips, Mehl, Brot, Backwaren, Süßigkeiten, Pommes frites, Waschmittel etc. Zudem werden Erbsen verarbeitet, aus denen Erbsenstärke sowie die Nebenprodukte Erbsenproteine und Erbsenisolate entstehen.

Im Stammwerk Emlichheim sowie in den Stärkefabriken Wietzendorf, Golßen, und Kyritz werden jährlich rund 1,8 Mio. t Kartoffeln zu Kartoffelstärke verarbeitet. In den Werken in Cloppenburg, Hagenow und Wittingen werden Kartoffelflocken und Kartoffelgranulat hergestellt, die z. B. als Grundstoffe für Fertiggerichte und Snacks dienen. Darüber hinaus gehören zu der Emsland Group sechs (Minderheits-)Beteiligungen u. a. in Großbritannien, Italien, Türkei und USA, die jedoch nicht (voll-)konsolidiert werden.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen setzte sich 2008 für gentechnisch optimierte Stärkekartoffeln wie Amflora ein.[4] Inzwischen distanziert sich die Emsland Group von dieser Position und setzt auf nicht-genetisch veränderte Kartoffeln.[5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Impressum
  2. a b c Zahlen+Fakten
  3. Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  4. http://www.basf.com/group/pressemitteilungen/P-08-525@1@2Vorlage:Toter Link/www.basf.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Pressemitteilung der Emsland-Group: Erklärung zu gentechnisch modifizierten Kartoffeln@1@2Vorlage:Toter Link/www.emsland-group.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 82 kB), abgerufen am 25. Juli 2012.

Koordinaten: 52° 37′ 4,1″ N, 6° 51′ 41,8″ O