Enzacamen

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Strukturformel
Strukturformel von Enzacamen
Allgemeines
Freiname Enzacamen
Andere Namen
  • 3-(4′-Methylbenzyliden)campher
  • 4-Methylbenzylidencampher
  • 4-MBC
  • (2E)-4,7,7-Trimethyl-2-[(4-methylphenyl)methylidene]bicyclo[2.2.1]heptan-3-on (IUPAC)
Summenformel C18H22O
CAS-Nummer 36861-47-9
PubChem 6434217
Kurzbeschreibung

weißes, kristallines Pulver[1]

Eigenschaften
Molare Masse 254,37 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

66-68 °C[2]

Löslichkeit
  • löslich in Methanol: 10 µg·ml−1 [2]
  • unlöslich in Wasser[1]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
08 – Gesundheitsgefährdend

Achtung

H- und P-Sätze H: 361
P: 281 [3]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][1]
Reizend
Reizend
(Xi)

[1]

R- und S-Sätze R: 36/37/38​‐​50​‐​53
S: 26​‐​37/39​‐​61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Enzacamen (4-Methylbenzylidencampher, Abk.: 4-MBC) ist eine chemische Verbindung, die Verwendung in Sonnencreme findet, da sie vor UV-B-Strahlung und Infrarotstrahlung schützt.[2][5] Enzacamen ist ein weißes Pulver.

Krebs[Bearbeiten]

Laut einer Studie des Institute für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich beschleunigt Enzacamen das Wachstum von Krebszellen.[6]

Zulassung[Bearbeiten]

4-MBC ist in Europa als kosmetischer Inhaltsstoff durch die EU zugelassen[7] und ist in Kanada durch Health Canada geprüft. In den USA ist bislang noch keine Prüfung und Zulassung durch die Food and Drug Administration erfolgt, in Japan ist das Produkt verboten.

Handelsnamen[Bearbeiten]

Eusolex 6300, Parsol 5000

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Chemische Daten auf chemicalland21.com, abgerufen am 29. Juni 2014.
  2. a b c Enzacamen auf pharmacopeia.cn, abgerufen am 29. Juni 2014
  3. a b Datenblatt 3-​(4-​Methylbenzylidene)​camphor, ≥98.0% (GC) bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 30. Juni 2014 (PDF).
  4. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.
  5. Verwendung und Wirkung von Enzacamen auf dermapproved.com, abgerufen am 29. Juni 2014.
  6. Sun Block has Endocrine Disruptor Chemicals, abgerufen am 29. Juni 2014.
  7. Informationen unter anderem auch die Freigabe durch die EU auf ec.europa.eu, abgerufen am 29. Juni 2014.