Erhard Brepohl

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Erhard Brepohl (* 23. Februar 1930 in Arnstadt; † 13. August 2020[1]) war ein deutscher Goldschmied und Autor.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abschluss der Schule erlernte er das Goldschmiedehandwerk. Die Lehre schloss er mit einer Gesellenprüfung ab. 1953 legte er die Meisterprüfung ab. Danach studierte er drei Jahre, um Berufsschullehrer zu werden. Ein weiteres Studium des allgemeinen Maschinenbaus absolvierte er bis 1969 in Warnemünde. An der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein in Halle (Saale) studierte er bis 1974. Das Studium schloss er mit dem Abschluss Diplom-Designer ab. 1985 promovierte er mit einer Arbeit über Theophilus Presbyter, Goldschmiedekunst im Bereich Geschichte der Technik der Bergakademie Freiberg in Sachsen. Ihm wurde anschließend der Professorentitel verliehen.

Er war ein bekannter Autor von zahlreichen Büchern zur Goldschmiedekunst, die in verschiedenen Sprachen übersetzt wurden.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theorie und Praxis des Goldschmieds, 17. Aufl. 2015 (Erstauflage 1962)
  • Traktate über die Goldschmiedekunst und die Bildhauerei = I trattati dell'oreficeria e della scultura / Benvenuto Cellini. Auf der Grundlage der Übers. von Ruth und Max Fröhlich als Werkstattbuch kommentiert und hrsg. von Erhard Brepohl / 2005, ISBN 3-412-24705-7
  • Theophilus Presbyter und die mittelalterliche Goldschmiedekunst, 2 Bände, 1999 (Erstauflage 1987)
  • Werkstattbuch Emaillieren: Technik und künstlerische Gestaltung, Augsburg: Augustus-Verl. 1992
  • (mit Rudi Koch) Schmuck und Uhren, 1984
  • Kunsthandwerkliches Emaillieren, 1983

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige, in: Ostsee-Zeitung vom 1. September 2020.