Ernst Reinstorf

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Ernst Reinstorf (* 19. September 1868 in Bütlingen; † 5. April 1960 in Hamburg-Blankenese) war Lehrer, Heimatforscher und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Reinstorf wuchs in Bütlingen (heute Ortsteil der Gemeinde Tespe) auf. Von 1890 bis 1900 arbeitete er als Lehrer in Lüneburg und Alvern. Zwischen 1900 und 1930 amtierte er als Rektor der Schule in Hamburg-Wilhelmsburg. Er war zwischen 1900 und 1945 Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde Wilhelmsburg e.V.[1]

Ernst Reinstorf ist Autor zahlreicher heimatkundlicher und heimatgeschichtlicher Bücher. Er gilt zudem als Begründer der bürgerlichen Familienforschung im Norddeutschen Raum. Er war Ehrenmitglied der Genealogischen Gesellschaft Hamburg.[2] 1958 erhielt er vom Verein für Hamburgische Geschichte die Lappenberg-Medaille in Silber. Nach Ernst Reinstorf sind die Ernst-Reinstorf-Schule, eine Haupt- und Realschule in Marschacht[3], sowie der Reinstorfweg in Hamburg-Wilhelmsburg benannt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geschichte der Elbinsel Wilhelmsburg, Verl. Buchhaus Wilhelmsburg, Hamburg 1955
  • Elbmarschkultur zwischen Bleckede und Winsen an der Luhe in ihrer erd- und menschengeschichtlichen Entwicklung. Harburg, Wilhelmsburg, Selbstverlag des Verfassers, 1929
  • Die Bildung von Familiennamen nach dem Winsener Schatzregister von 1450, Helms-Museum, Hamburg 1951

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jubiläum Der Verein für Heimatkunde und das Museum werden 100
  2. Ehrenmitglieder der GGHH
  3. Ernst-Reinstorf-Schule