Ernst Reisinger

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Ernst Reisinger (* 29. Mai 1884 in München; † 6. Februar 1952) war ein deutscher Pädagoge.

Nach dem Besuch des Maximilians-Gymnasiums in München bis zu Abitur 1903 studierte er in München und wurde am 19. Juli 1909 in Klassischer Archäologie bei Paul Wolters mit einer Arbeit zur Kretischen Vasenmalerei promoviert.

Seit 1918 leitete er mit seiner Frau Julie, geborene Kerschensteiner, das reformpädagogische Landerziehungsheim Schondorf am Ammersee. 1929 wandelten sie die Schule in eine gemeinnützige Stiftung um.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kretische Vasenmalerei vom Kamares- bis zum Palaststil, Leipzig, Teubner 1912 (= Dissertation)
  • Dr. Wyneken, der "Anfang" und die Freideutsche Jugend, München, Gmelin 1914
  • Die antike Kultur in ihren Hauptzügen (mit Franz Poland und Richard Wagner), Leipzig, Teubner, 1922, 2. Auflage 1925
  • Griechenland, Landschaften und Bauten. Schilderungen deutscher Reisender, Leipzig, Insel Verlag 1916, 2. Auflage 1924
  • Goethe für die Jugend. Eine Einführung in Goethes Leben und Werke, Ulm, Ebner 1947
  • Meine Jugend in Alt-Schwabing, München 1952

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Reisinger zum Gedächtnis 1884 – 1952, Schondorf am Ammersee, Stiftung Landerziehungsheim Schondorf am Ammersee 1952
  • Reinhard Lullies / Wolfgang Schiering: Archäologenbildnisse. Portraits und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache, Mainz, von Zabern 1988, S. 335

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]