Erstsemester

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Erstsemester (auch Erstsemestrige, Erstsemestler (Niederhessen), Ersties/Erstis, Quietschies (vereinzelt in Süddeutschland)) sind Studierende, die in ihrem Studiengang im 1. (Fach-)Semester eingeschrieben sind.

Da Erstsemester normalerweise direkt nach dem Abitur bzw. der Matura an der Schule nun in eine fremde Stadt an die Universität oder Fachhochschule kommen, sind sie in vielen Dingen noch unerfahren. An vielen Universitäten werden daher spezielle Einführungsprogramme für Erstsemester angeboten. Bei diesen Einführungsprogrammen (mancherorten auch „O-Phase“ bzw. „Orientierungsphase“, „O-Woche“ bzw. „Orientierungswoche“ oder „Orientierungseinheiten“ oder „Start-Up-Tage“ genannt) kann es sich um Spieleabende, Partys, Stadtrallyes, spezielle Vorlesungen oder auch Tutorenprogramme handeln. Diese Veranstaltungen sollen den Erstsemestern den Einstieg in das Studium erleichtern und ihnen die Möglichkeit bieten, sich schneller in der neuen Umgebung einzuleben. Sie werden zumeist von den entsprechenden Fachschaften oder Fakultäten organisiert, die häufig auch die Beratung von Schülern und Studieninteressierten vornehmen und ihnen Informationsmaterial bieten.

Im Wintersemester 2010/2011 waren 440.000 Studierende neu an den Hochschulen eingeschrieben[1], 2013/2014 wurde der bisherige Höchststand von 506.600 Erstsemestern erreicht[2], im Wintersemester 2014/2015 waren es mit 498.900 wieder geringfügig weniger Neustudierende[3].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rekord-Andrang: Jetzt 2,2 Millionen Studenten an deutschen Hochschulen, Der Spiegel vom 24. November 2010, abgerufen am 25. November 2010
  2. Zahl der Erstsemester im Studienjahr 2013 um 2 % gestiegen, destatis Pressemitteilung vom 26. November 2013, abgerufen am 9. Oktober 2015
  3. Studenten in Deutschland: So viele gab's noch nie, Spiegel Online vom 26. November 2014, abgerufen am 9. Oktober 2015