Esther Gronenborn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Esther Gronenborn (* 1968 in Oldenburg) ist eine deutsche Regisseurin.

Bereits als Jugendliche inszenierte Gronenborn auf Super 8 und Video kleine Geschichten zwischen Experimentalfilm und Trash. Sie fing in Berlin ein Studium der Literatur und Philosophie an, das sie jedoch wieder abbrach. 1990 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München mit Schwerpunkt Dokumentarfilm. Neben diversen Auslandsaufenthalten (unter anderem in Hongkong) drehte sie etliche Dokumentar- und Kurzfilme. Des Weiteren hat sie sich, inspiriert durch ihre eigene Band, in der Musikvideoszene Deutschlands einen Namen gemacht. Bekannt wurde sie mit ihrem Spielfilmdebüt Alaska.de (2000).

Sie war 1987 Gründungsmitglied der Stuttgarter Filmveranstaltungs- und Künstlergruppe „Wand 5“, die seither jedes Jahr das Filmfestival Stuttgarter Filmwinter veranstaltet.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1986: Hundstage Video, 5 min.
  • 1987: How to use a car, Super 8, 10 min.
  • 1988: Tief unten, Super 8, 10 min.
  • 1990: Sie schämen sich ihrer Tränen nicht, 16 mm, 15 min.
  • 1991: I wonder in Pornoland, 16 mm, 30 min.
  • 1992: Morgengrauen, 35 mm, 10 min.
  • 1995: EPG 55 oder der Tag, an dem mein Fernseher kaputt ging, 16 mm, 15 min.
  • 1997: Die Strasse zum Glück, DV, 60 min.
  • 2000: alaska.de, 35 mm, 90 min.
  • 2002: 99 Euro Films (Episode Balkan Rhapsody), DV, 5 min.
  • 2005: Adil geht, 35 mm, 100 min.
  • 2005: Stadt als Beute (Episode Ohboy)
  • 2006: DVD zur Drogenprävention, (ca. 60 min.) Teil 1
  • 2007: Galileo Mystery, ProSieben, div. Folgen, Studioregie und Dokumentardrehs, 45 min.
  • 2009: Hinter Kaifeck

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]