Esther Gronenborn

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Esther Gronenborn (* 1968 in Oldenburg) ist eine deutsche Regisseurin.

Esther Gronenborn, Absolventin der Filmhochschule München. Sie war 1987 Gründungsmitglied der Stuttgarter Filmveranstaltungs- und Künstlergruppe „Wand 5“, die seither jedes Jahr das Filmfestival Stuttgarter Filmwinter veranstaltet. Seit 1997 freischaffende Autorin und Regisseurin. Während ihres Studiums machte sie mehrere Auslandssemester in HongKong, China, England und Rumänien. Zwischen 1994 und 1997 war sie für Columbia Tri Star als Dubbingmanagerin tätig und machte eine Hospitanz in der Columbia Tri Star Hong Kong Office Asia Distribution. Dort hatte sie die Gelegenheit bei Drehs von den Shawbrothers oder dem Filmworkshop John Woos und Tsui Harks beizuwohnen. 1997 schloss sie ihr Studium ab und arbeitete für die Firma DORO Berlin als Musikvideoregisseurin. Dort konnte sie mit Clips wie "Messer im Kopf" oder "Meine kleine Schwester" Standorts setzen. 2001 kam ihr Spielfilmdebüt „alaska.de“ in die Kinos und brachte ihr neben vielen nationalen und internationalen Preisen u.a. die Lola für die beste Regie. Mit "Adil geht" und "Stadt als Beute“, sind ihr zwei weitere preisgekrönte Filme gelungen. Esther Gronenborn machte Arbeiten für die Berliner Philharmonie, drehte für die Firma Kakoii Social Spots und Virals, sowie drei interaktive Spielfilme zur Drogenprävention. Für Gallileo Mystery erstellte sie mehrere Episoden und verfilmte schließlich mit 24 Frames und Seven Pictures den Mysterythriller "Hinter Kaifeck". Esther Gronenborn war sechs Jahre im Vergabeausschuss der FFA (Filmförderanstalt) und ist im geschäftsführenden Vorstand des Bundesverbandes Regie. Sie ist Mitglied der deutschen und europäischen Filmakademie, sowie im Vorstand von Pro Quote Regie.

Filmografie[Bearbeiten]

Kurz- Spiel, und Fernsehfilme[Bearbeiten]

  • 1986: Hundstage Video, 5 min.
  • 1987: How to use a car, Super 8, 10 min.
  • 1988: Tief unten, Super 8, 10 min.
  • 1990: Sie schämen sich ihrer Tränen nicht, 16 mm, 15 min.
  • 1991: I wonder in Pornoland, 16 mm, 30 min.
  • 1992: Morgengrauen, 35 mm, 10 min.
  • 1995: EPG 55 oder der Tag, an dem mein Fernseher kaputt ging, 16 mm, 15 min.
  • 1997: Die Strasse zum Glück, DV, 60 min.
  • 2000: alaska.de, 35 mm, 90 min.
  • 2002: 99 Euro Films (Episode Balkan Rhapsody), DV, 5 min.
  • 2005: Adil geht, 35 mm, 100 min.
  • 2005: Stadt als Beute (Episode Ohboy)
  • 2006: DVD zur Drogenprävention, (ca. 60 min.) Teil 1
  • 2007: Galileo Mystery, ProSieben, div. Folgen, Studioregie und Dokumentardrehs, 45 min.
  • 2009: Hinter Kaifeck
  • 2009 Hast Du noch was vor? Teil II, 60 min. interaktiver Drogenpräventionsspielfilm (Kakoii)
  • 2010 Hast Du nochwas vor? Teil III, 70 min. interaktiver Drogenpräventionsspielfilm (Kakoii)
  • 2011 Hast Du noch was vor? Teil 1 und IV, 50 min u. 15 min. interaktiver Drogenpräventionsspielfilm (Kakoii)
  • 2012 BalkanBeats, Eine musikalischer Reise, Dokumentarfilm.(Pipeline Film)
  • 2013 Down in Brandenburg, englischer Spielfilm (Co-Produzentin) Sofamilk Productions
  • 2015 Die Vergeltung ZDF Fernsehfilm, Studio Hamburg

Musikvideos[Bearbeiten]

In der Zeit von 1999-2003 ca. 50 Musikvideos, unter anderem für Melanie Thornton, BEN, die indische Madonna „Alisha“, Lofilers, Spectacoolär,

Werbung Kino/TV[Bearbeiten]

Mehrere Virals und Kinospots unter anderem: „Musik im Kopf“MTV, Bandsterben I-III, Native Instruments, World Aids Tag 2009 und 2011, Hast Du noch was vor? I-IV, Drogenprävention für das Land Brandenburg, 2007-2008 Mehrere Folgen für die Serie Gallileo Mystery, Worlds Aids Tag Spot für 2007 und 2011. Sowie einige Kurzspielfilme, Arbeiten für das Theater und die Berliner Philharmonie.

Filmpreise Esther Gronenborn (Auswahl)[Bearbeiten]

Bestes Drehbuch für Kurzfilm Morgengrauen. FilmVerlag der Autoren, Silberner Mikeldo in Bilbao 1992 für Morgengrauen. Kodakpreis Hofer Filmtage 1992 für Morgengrauen. Bayerischer Filmpreis 2001 für Beste Nachwuchsregie für alaska.de Deutscher Filmpreis 2001 für die Beste Regie für alaska.de. Nominierung Europäischer Filmpreis 2001 für Beste internationale für Nachwuchsregie Preis für das beste Drehbuch zu alaska.de FilmKunstFest, Schwerin 2001. Giffoni Kinder- und Jugendfilmfestival 2.Preis für alaska.de. Preis der deutschen Filmkritik 2001 in der Kategorie Beste Musik. FilmKunstFest Schwerin 2005: Hauptpreis der fliegende Ochse für Adil Geht. Lobende Erwähnung der Jury des Max Ophüls Festivals 2005 für Adil Geht. Preis des internationale Verbandes der Filmkunsttheater ("Confédération Internationale des Cinémas D'Art et Essai") für Stadt als Beute.

Weblinks[Bearbeiten]