Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift

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Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift
Verlag Waxmann
Erstausgabe 1978
Erscheinungsweise halbjährlich
Chefredakteur Melanie Augstein
Herausgeber Ullrich Veit
Weblink www.waxmann.com
ISSN (Print) 0012-7477
ISSN (Online) 0012-7477
ZDB 2475630-1

Die Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift (EAZ) ist eine archäologische Fachzeitschrift und erscheint zweimal jährlich. Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit ethnoarchäologischen Forschungen und Ergebnissen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift wurde 1960 begründet und war die Fortführung der von 1953 bis 1959 erschienenen Zeitschrift Ethnographisch-archäologische Forschungen. Sie war zunächst am Institut für Ur- und Frühgeschichte und am Institut für Völkerkunde und deutsche Volkskunde der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt. Von 1992 bis zum dritten Heft 2009 wurde sie am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Humboldt-Universität unter der Verantwortung von Johan Callmer und Ruth Struwe herausgegeben. Seit dem vierten Heft des Jahres 2009 erscheint die EAZ nach Schließung des Berliner Lehrstuhls beim Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte des Historischen Seminars der Universität Leipzig. Seit der Ausgabe 1/2 2010 wird die EAZ von Ulrich Veit herausgegeben und im Waxmann Verlag publiziert. Im Zuge dessen hat die EAZ ein neues Layout erhalten.

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Zeitschrift werden schwerpunktmäßig Artikel über ethnoarchäologische Forschungen und Ergebnisse veröffentlicht. Wichtiges Anliegen ist die interdisziplinäre Forschung in den Bereichen Ur- und Frühgeschichte (Prähistorik und Mittelalterarchäologie) sowie Ethnologie, Ethnographie und Anthropologie. Es werden allerdings auch Artikel ausschließlich aus den einzelnen Bereichen gedruckt. Auch die Verbindungen zu sozial-, geistes- und naturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen werden gepflegt.

Die Zeitschrift erscheint halbjährlich. Es werden Abhandlungen, Diskussionsbeiträge (besonders zu theoretischen Fragen), Autorenreferate von Dissertationen, Mitteilungen (bevorzugt Tagungsberichte zu interdisziplinär angelegten Kongressen) sowie Rezensionen und Annotationen gedruckt. Die Publikationssprache ist Deutsch, Zusammenfassungen werden in Deutsch, Englisch und Russisch gegeben.

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wissenschaftliche Beirat bestand zuletzt[1] aus Manfred K. H. Eggert, Alain Gallay, Chris Gosden, Achim Leube, Tadeusz Makiewicz, Barbara Scholkmann, Ursula Thiemer-Sachse und Karl R. Wernhart. Im Zuge der Neuordnung des EAZ wurde ein neuer Beirat gegründet. Dieser setzt sich nunmehr aus Martin Barthelheim, Stefan Burmeister, Manfred K. H. Eggert, Alexander Gramsch, Matthias Hardt, Hans Peter Hahn, Svend Hansen, Tobias Kienlin, Frank Nikulka, Thomas Meier, Nils Müller-Scheeßel, Martin Porr, Sabine Wolfram und Hans-Peter Wotzka zusammen.[2] Die Leitung der Redaktion wurde Melanie Augstein übertragen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stand Dezember 2008.
  2. EAZ 52,1 (2011), S. 5–6.