Postkolonialismus

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Postkolonialismus ist eine geistige Strömung, die sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts in Auseinandersetzung mit der Geschichte des Kolonialismus und Imperialismus entwickelte. Sie wird dem Poststrukturalismus zugerechnet und beschreibt ein „dialektisches Konzept“ [1], das zum einen Dekolonialisierung und politische Souveränität der ehemaligen Kolonien gegenüber ihren Kolonialherren zu Grunde legt, zum anderen aber dabei ein Bewusstsein für das Fortbestehen imperialistischer Strukturen in verschiedenen Lebensbereichen wie z.B. der Politik und Ökonomie schaffen will.[2] Postkolonialistische Theoriebildung existiert unter anderem in Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie, Religionswissenschaft und Theologie. Postkolonialistische Ansätze untersuchen Kultur und Identität der durch Kolonialisierungskontexte geprägten Nationen oder Bevölkerungsgruppen. Sie verfolgen dabei konkretes emanzipatorisches Interesse durch ihren diskursiven Einfluss auf die Rekonstruktion des kulturellen Wissensbestands.

Definitionen und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Denkansätze des Postkolonialismus gab es bereits 1947, als sich Indien vom British Empire trennte und als unabhängiger Staat dem Commonwealth of Nations beitrat. Seit den 1950er Jahren stieg das Interesse der Linksintellektuellen an der „Dritten Welt“ stetig an. Ab Mitte der 1970er Jahre etablierte sich die kritische Infragestellung der lange positiv bewerteten Kolonialisierungsgeschichte als postkolonialistische Theorie im interdisziplinären wissenschaftlichen Rahmen an zentralen Universitäten.

Wegweisend für diese Entwicklung wurde Edward Saids wirkungsreiches Werk „Orientalism“ (1978), an dessen Veröffentlichung sich die leidenschaftlich und kontrovers geführte „Orientalismusdebatte“ anschloss und das heute zahlreichen Vertretern als „Gründungsdokument“[3] des Postkolonialismus gilt. Said formuliert in seinem Text zwei grundlegende Thesen, die den öffentlichen Diskurs prägten: Erstens hätten westliche Wissenschaftler, „Orientexperten“, in ihrer Darstellung der fremden Kultur diesen Gegenstand ihrer Forschung erst als unterlegenes Anderes erst konstruiert und auf diese Weise geschaffen. Zweitens sei das so produzierte Wissen instrumentalisiert worden, um koloniale Machtstrukturen zu verfestigen und zu legitimieren, indem es alternativlos in den Bildungskanon der kolonisierten Subjekte implementiert wurde.[4]

Der an diese Debatte anknüpfende Begriff des Postkolonialismus bleibt seitdem unscharf. Während er in den 1970ern in der politischen Debatte noch auf die Unabhängigkeit ehemaliger Kolonien bezogen wurde, weitete sich seine Verwendung seit den 80er Jahren aus auf die Untersuchung aller Formen kolonisierter Kulturen im weitesten Sinne ausgeweitet –in Geschichte und Gegenwart. Über die historische hinaus erlangte der Begriff so eine epistemische Bedeutungsdimension.[5]

Grundlage der postkolonialistischen Ansätze ist die Annahme, dass die Kolonien nur politisch befreit seien, jedoch weiterhin durch die Hegemonie eurozentrischer Sichtweisen beherrscht würden. Damit findet zunächst die Übernahme der Orientalismus-These Saids statt: Im Prozess der Kolonialisierung habe ein gewaltförmiger Kulturkontakt stattgefunden: Eine Kultur eroberte die andere, formte sie nach ihrem Bilde um, veränderte und zerstörte, um zu herrschen. Diese Veränderung sei nicht nur durch militärische Gewalt, sondern auch durch die Macht der Sprache und des Wissens erfolgt. Die europäische Wissenschaft definierte im Zuge der Durchdringung der Welt, was z.B. orientalisch bzw. asiatisch, aber in der Selbstbeschreibung auch was westlich und europäisch ist. Trotz ihres neutralen Anspruchs legte sie dabei eurozentrische Maßstäbe an: Schon die Bezeichnung aller Kontinente stamme aus dem Alten Rom (mit Ausnahme der Benennung Amerikas).

Durch die Dominanz der Kolonialmacht in verschiedenen Lebensbereichen wie vor allem der Jurisdiktion und Religion (Einführung europäischen Rechts, Missionierung) wurde die Kultur des kolonisierten Raumes zerstört. Beispiele sind die Ermordung der schwarzen Schamanen und Voodoo-Houngans im Zuge des Sklavenhandels oder die Verbrennung von heidnischen Bildern und Schriften durch christliche Missionare in Südamerika. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren nur Portugal, Spanien, Frankreich und Großbritannien Kolonialmacht geblieben, und nach und nach erlangten alle größeren Kolonien die politische Unabhängigkeit. Geistig blieben sie jedoch Kolonisierte: Auch im Kalten Krieg lehnten sie sich an eine der beiden Supermächte an. Auch im Sport zeigt sich das postkoloniale Erbe, da sowohl Olympische Spiele als auch Weltmeisterschaften durch Europa und Nordamerika geprägt sind. Auch die Medienberichterstattung hebt die Erfolge der früheren Kolonialherren hervor.[6] Selbst die neuen Nationalsportarten wie Cricket in den Westindischen Inseln sind entscheidend durch die frühere Kolonialmacht geprägt.[7]

Der Postkolonialismus hebt somit einerseits den Rückgriff kolonisierter Subjekte auf scheinbar eigene Traditionen als fragwürdig hervor, da diese Tradition durch die westliche Definitionsmacht geprägt und umgeformt oder erst geschaffen wurden. Dadurch wird zwar nicht die Authentizität der Tradition gemindert, ihre Reproduktion fixiert in ihrer Artikulation allerdings die historisch begründete Deutungsmacht der westlichen Kulturen. Postkoloniale Ansätze, entwickelt von Immigranten in den USA und Intellektuellen aus Indien, untersuchen diesen paradoxen Prozess der Selbstfindung von Gruppen und Individuen aus den ehemaligen Kolonien. Das Präfix post- wird im Rahmen der Theorie somit nicht länger linear historisch verstanden, da sich das Geschichtsverständnis hin zu einer komplexen verschränkten Wechselwirkung entwickelt hat.

Dabei gehen Postkoloniale Ansätze von der Option der Modifizierung dieser festgefahrenen Strukturen aus. Im Aneignungsprozess des konstruierten Wissens von Seiten der Kolonisierten sehen sie Transformationspotential, das Widerstand gegen das Machtgefüge ermögliche. Mit der Neuformulierung geschichtlicher Erfahrung im öffentlichen Diskurs verändere sich der Inhalt des Wissens.

Aus diesem Konzept heraus entstand schließlich das Bewusstsein, dass die Kolonialisierung nicht nur Spuren bei den Kolonisierten sondern auch bei den Kolonisierenden hinterlassen hat. Unter dem Stichwort der Verflechtungsgeschichte (entangled history)[8] versuchen postkolonialistische Ansätze, diese Spuren des Kolonialismus aufzudecken und zu zeigen, wie sehr der Kolonialismus durch den Diskurs zwischen allen beteiligten Parteien auch auf das Selbstverständnis der Kolonialmächte eingewirkt hat. Als kritische Perspektive auf das Weißsein entwickelte sich z.B. im akademischen Diskurs um Postkolonialismus der USA seit den 1990er-Jahren eine Auseinandersetzung mit dem Begriff „Critical Whiteness Studies“.

Die Theorie des Postkolonialismus ist vor allem eine Analyse der kulturellen Dimensionen der Kolonialzeit und des Imperialismus. Postkoloniale Theoretiker befassen sich mit folgenden Fragen: Was geschah am Ende der Kolonialära mit dem kolonialistischen Denken? Was ist das Erbe der kolonialen Epoche und welche gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Konsequenzen sind daraus erwachsen und noch heute sichtbar? Man erforscht in (post-)kolonialen Kontexten Erfahrungen von Unterdrückung, Widerstand, Geschlecht, Migration und dies auch im Hinblick auf die Kolonisatoren. Inwiefern führte die Neuorientierung im Zuge der Erfahrung der gewonnenen Autonomie unter den veränderten Bedingungen zur Ausbildung eigener Nationalismen mit kulturellen und politischen Abgrenzungstendenzen von ehemaligen Kolonialstaaten? Die postkolonialistische Denkrichtung nimmt die noch immer vorhandenen Machtgefüge kritisch in den Blick und sieht sich dem Ideal einer „transnationalen sozialen Gerechtigkeit“ verpflichtet.[9] Postkolonialismus bezieht sich dabei nicht auf geographische Begrenzungen sondern wird von Minderheiten aller Teile der Welt verwendet, um Unterdrückungsstrukturen transformierend zu reflektieren.[10] Damit ist unumstößlich der Anspruch verbunden, die Geschichte der Kolonialmächte in gleicher Wiese wie die der Kolonien als Produkt einer globalen Verflechtung zu verstehen, die autonom weder zu beschreiben, noch zu verstehen ist. Dazu dekonstruiert der Postkolonialismus auch Begriffspaare wie: Demokratie-Despotie, zivilisiert-primitiv, fortschrittlich-rückschrittlich, rational-irrational.

2014 wurde an der Universität Kassel der deutschlandweit erste politikwissenschaftliche Lehrstuhl eingerichtet, der sich Postkolonialen Studien widmet. Er ist besetzt mit Aram Ziai.[11]

Marxistische Kritik am Postkolonialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die marxistische Kritik am Postkolonialismus zielt darauf ab, dass dieser in seiner Fixierung auf kulturelle Probleme die ökonomischen Ursachen des Kolonialismus außer Acht lasse. Er liefere keine Erklärung, warum die europäischen Mächte im Rahmen des Kulturkontaktes die „Anderen“ nicht einfach in Ruhe ließen. Wolle man dieses Faktum erklären und wissen, wie auch heute noch koloniale Abhängigkeiten im Rahmen der sogenannten Globalisierung neu hergestellt werden, müsse man sich notwendigerweise mit Imperialismustheorien oder anderen ökonomischen Erklärungen auseinandersetzen – neben der Kultur spielten Staat und Kapital eine wichtige Rolle bei der Kolonisierung.

Trotz von marxistischer Seite häufig geäußerter Kritik ist eine klare Trennung zwischen marxistischen und postkolonialen Theorieansätzen nicht immer möglich. Stuart Hall vertritt beispielsweise durchaus marxistische Standpunkte, der nichtmarxistische Literaturkritiker Homi K. Bhabha hingegen bezieht sich eher auf antiessentialistische Theoriemodelle wie Laclau und Mouffe.

Postkolonialistische Kritik am Marxismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Sicht von Postkolonialisten wie Dipesh Chakrabarty ist der sich als universalistisch verstehende Marxismus eine eurozentrische Ideologie, da er eine weltweit einheitliche Entwicklung des Kapitalismus postuliere. Sie machen demgegenüber kulturelle Faktoren für die vielfältigen Sonderwege des postkolonialen Kapitalismus verantwortlich, der die lokalen Traditionen und Rituale der dörflichen Gemeinschaftswirtschaft nicht einfach beseitige.[12] Ranajit Guha argumentiert, dass das indische Bürgertum anders als das europäische keine liberalen Werte übernommen habe: Es habe sich nie als Vorkämpferin der Demokratie verstanden. Seine Herrschaft sei von den unteren Klassen nicht akzeptiert worden.

Dem hält der amerikanische Soziologe Vivek Chibber[13] entgegen, dass sich der Kapitalismus mit verschiedenen, auch archaischen Sozialformen arrangieren könne. Es sei marginal, ob ein Arbeiter in der Chipfabrik bete oder nicht. Gegen Guha wendet er ein, dass auch in Europa nicht das Bürgertum die Demokratie gebracht habe. Die kapitalistische Wirtschaftsweise habe keine festen Bündnispartner, wie das Beispiel China zeigt. Die postkoloniale Theorie habe paradoxerweise die bürgerlich-liberale Interpretation der bürgerlichen Revolution und der kapitalistischen Entwicklung übernommen. Die gesamte europäische Geschichte werde aus der Sicht der Subaltern Studies zu einer Ära der Aufklärung nivelliert.

Theoretikerinnen und Theoretiker des Postkolonialismus (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bill Ashcroft, Gareth Griffiths, Helen Tiffin: The Empire Writes Back. Theory and Practice in Post-Colonial Literatures. 2nd edition. Routledge, London u. a. 2002, ISBN 0-415-28020-6.
  • Iman Attia (Hrsg.): Orient- und IslamBilder. Interdisziplinäre Beiträge zu Orientalismus und antimuslimischem Rassismus. Unrast, Münster 2007, ISBN 978-3-89771-466-3.
  • Doris Bachmann-Medick: Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften (= Rororo 55675 Rowohlts Enzyklopädie). 3., neu bearbeitete Auflage. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2009, ISBN 978-3-499-55675-3 (darin Postcolonial Turn. S. 184–237).
  • María do Mar Castro Varela, Nikita Dhawan: Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung (= Cultural Studies. 36). 2., komplett überarbeitete Auflage. transcript, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-1148-9.
  • Nikita Dhawan: Can the Subaltern Speak German? And Other Risky Questions. Migrant Hybridism versus Subalternity. 2007.
  • Tobias Döring, Uwe Schäfer, Mark Stein (Hrsg.): Can „The Subaltern“ be read? The Role of the Critic in Postcolonial Studies (= Acolit. Sonderheft Nr. 2, ISSN 0943-738X). Johann-Wolfgang-Goethe-Universität – Institut für England- und Amerikastudien, Frankfurt am Main 1996.
  • Jochen Dubiel: Dialektik der postkolonialen Hybridität. Die intrakulturelle Überwindung des kolonialen Blicks in der Literatur. Aisthesis-Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89528-609-4 (Zugleich: Mainz, Universität, Dissertation, 2006).
  • Axel Dunker: Kontrapunktische Lektüren. Koloniale Strukturen in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts. Wilhelm Fink, Paderborn u. a. 2008, ISBN 978-3-7705-4497-4.
  • Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche, Susan Arndt (Hrsg.): Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. Unrast, Münster 2005, ISBN 3-89771-440-X.
  • Harald Fischer-Tiné: Postkoloniale Studien. In: Europäische Geschichte Online. 2011, Zugriff am: 26. Oktober 2015.
  • Kien Nghi Ha: Ethnizität und Migration Reloaded. Kulturelle Identität, Differenz und Hybridität im postkolonialen Diskurs. Überarbeitete und erweiterte Neuauflage. wvb – Wissenschaftlicher Verlag Berlin, Berlin 2004, ISBN 3-86573-009-4 (Zugleich überarbeitete und erweiterte Fassung von: Berlin, Freie Universität, Diplomarbeit, 1998).
  • Kien Nghi Ha, Nicola Lauré al-Samarai, Sheila Mysorekar (Hrsg.): re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland. Unrast, Münster 2007, ISBN 978-3-89771-458-8.
  • Ina Kerner: Postkoloniale Theorien zur Einführung (= Zur Einführung. 365). Junius, Hamburg 2012, ISBN 978-3-88506-665-1.
  • Kuan-wu Lin: Westlicher Geist im östlichen Körper? „Medea“ im interkulturellen Theater Chinas und Taiwans. Zur Universalisierung der griechischen Antike (= Theater. 17). Transcript, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-8376-1350-6 (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Dissertation, 2009: Wiederbelebung des antiken Geistes im asiatischen Körper?).
  • Ulrike Lindner, Maren Moehring, Mark Stein, Silke Stroh (Hrsg.): Hybrid Cultures – Nervous States. Britain and Germany in a (Post)Colonial World (= Cross Cultures. 129). Rodopi, Amsterdam 2010, ISBN 978-90-420-3228-6.
  • Ania Loomba, Suvir Kaul, Matti Bunzl, Antoinette Burton, Jed Esty (Hrsg.): Postcolonial Studies and Beyond. Duke University Press, Durham u. a. 2005, ISBN 0-8223-3523-9.
  • Anshuman A. Mondal: Nationalism and Post-Colonial Identity. Culture and Ideology in India and Egypt. RoutledgeCurzon, London u. a. 2003, ISBN 0-415-31415-1.
  • Prem Poddar, David Johnson (Hrsg.): A Historical Companion to Postcolonial Literatures in English. Edinburgh University Press, Edinburgh 2005, ISBN 0-7486-1855-4.
  • Patricia Purtschert: Postkoloniale Diskurse in der Schweiz. „De Schorsch Gaggo reist uf Afrika“. In: Widerspruch. Bd. 28, Nr. 54, 2008, S. 169–180, Digitalisat (PDF; 779,52).
  • Patricia Purtschert, Barbara Lüthi, Francesca Falk (Hrsg.): Postkoloniale Schweiz. Formen und Folgen eines Kolonialismus ohne Kolonien (= Postcolonial Studies. Bd. 10). transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1799-3.
  • Patricia Purtschert, Harald Fischer-Tiné (Hrsg.): Colonial Switzerland. Rethinking Colonialism from the Margins. Palgrave Macmillan, Basingstoke u. a. 2015, ISBN 978-1-137-44273-4.
  • Markus Schmitz: Kulturkritik ohne Zentrum. Edward W. Said und die Kontrapunkte kritischer Dekolonisation (= Postcolonial Studies. Bd. 1). transcript, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-89942-975-6 (Zugleich: Münster, Universität, Dissertation, 2007).
  • Gayatri Chakravorty Spivak: Can the Subaltern Speak? Postkolonialität und subalterne Artikulation (= Es kommt darauf an. Bd. 6). Turia + Kant, Wien 2008, ISBN 978-3-85132-506-5.
  • Hito Steyerl, Encarnación Gutiérrez Rodriguez (Hrsg.): Spricht die Subalterne deutsch? Migration und postkoloniale Kritik. Unrast, Münster 2003, ISBN 3-89771-425-6.
  • Udo Wolter: Das obskure Subjekt der Begierde. Frantz Fanon und die Fallstricke des Subjekts der Befreiung. Unrast, Münster 2001, ISBN 3-89771-005-6.
  • Robert J. C. Young: Postcolonialism. An Historical Introduction. Blackwell, Oxford u. a. 2001, ISBN 0-631-20071-1.
  • Pramod K. Najar: The Postcolonial Studies Dictionary. Wiley, Malden MA u. a. 2015, ISBN 978-1-118-78104-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Robert J. C. Young: Postcolonialism. An Historical Introduction. Blackwell Publishing, Oxford, UK 2001, ISBN 0-631-20070-3, S. 57.
  2. Robert J. C. Young: Postcolonialism. An Historical Introduction. Oxford, UK 2001, ISBN 0-631-20070-3, S. 57.
  3. Maria Do Mar Castro Varela, Nikita Dhawan: Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung. Transcript, Bielefeld 2005, ISBN 3-89942-337-2, S. 29.
  4. Maria Do Mar Castro Varela, Nikita Dhawan: Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung. Transcript, Bielefeld 2005, ISBN 3-89942-337-2, S. 31 f.
  5. Stuart Hall: Wann war `der Postkolonialismus`?Denken an der Grenze. In: Elisabeth Bronfen (Hrsg.): Hybride Kulturen: Beiträge zur anglo-amerikanischen Multikulturalismusdebatte. Stauffenberg 1997, S. 220.
  6. Arnd Krüger: Cui bono? Zur Wirkung des Sportjournalismus, in: Arnd Krüger & Swantje Scharenberg (Hrsg.): Wie die Medien den Sport aufbereiten - Ausgewählte Aspekte der Sportpublizistik. Berlin: Tischler 1993, 24 - 65. ISBN 3-922654-35-5
  7. Hilary M. Beckles: Liberation cricket West Indies cricket culture. Manchester: Manchester Univ. Press 1995. ISBN 0-7190-4314-X
  8. Sebastian Conrad, Shalini Randeria: Einleitung. Geteilte Geschichten - Europa in einer postkolonialen Welt. In: Sebastian Conrad, Shalini Randeria (Hrsg.): Jenseits des Eurozentrismus. Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften. Campus, Frankfurt am Main/ New York 2002, S. 17.
  9. Robert J. C. Young: Postcolonialism. An Historical Introduction. Blackwell Publishing, Oxford, UK 2001, ISBN 0-631-20070-3, S. 58.
  10. Robert J. C. Young: Postcolonialism. An Historical Introduction. Blackwell Publishing, Oxford, UK 2001, ISBN 0-631-20070-3, S. 62.
  11. Uni Kassel: Homepage Fachbereich. Abgerufen am 4. Juli 2016.
  12. Auszüge aus früheren Arbeiten in deutscher Sprache: D. Chrakrabarty: Europa als Provinz. 2011.
  13. V. Chibber: Postcolonial theory and the specter of capital : A provocative intellectual assault on the Subalternists' foundational work. Verso eBook, ISBN 978-1-78168-255-5.