Europäische Föderation der Psychologenverbände

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European Federation of Psychologist's Associations/Europäische Föderation der Psychologenverbände
(EFPA)
Efpa logo.jpg
Zweck: Föderation der nationalen Berufs-Fachverbände für Psychologie
Vorsitz: Telmo Baptista - Portugal
Gründungsdatum: 1981
Mitgliederzahl: 37 europäische nationale Organisationen, 12 assoziierte europäische Fachorganisationen, 2 Fachorganisationen als Affiliates
Sitz: Brüssel
Website: http://www.efpa.eu/

Die Europäische Föderation der Psychologenverbände (European Federation of Psychologist's Associations, EFPA) ist eine Föderation der nationalen Berufs-Fachverbände für Psychologie der europäischen Länder. Sie hat heute 37 Mitgliedsorganisationen (Stand 15. Juli 2017) und repräsentiert ca. 350.000 Psychologinnen und Psychologen Europas. Sie wurde 1981 in Deutschland gegründet (12 Gründungsverbände). Sitz der EFPA ist Brüssel. Affilierte Mitglieder sind die EFPSA (European Federation of Psychology Student's Associations) und die EFPTA (European Federation of Psychology Teachers' Association) [1].

  • Mit dem Programm EuroPsy wurde ein einheitlicher europäischer Ausbildungsstandard für die akademische Psychologieausbildung[2] geschaffen.
  • Eine weitere Aufgabe ist die Verabschiedung ethischer Richtlinien für die europäischen Psychologenverbände,[3][4] die Grundlage der beruflichen Tätigkeit von Psychologen sein sollen und in nationale Ethikrichtlinien umgesetzt werden (siehe auch: Ethikkommission).
  • Darüber hinaus werden weitere europäische Standards erarbeitet[5]:
    • Dienstleistungen über das Internet
    • Vorgehensweisen beim Feststellen unethischen Handelns
    • Regeln für forensische Psychologie (Begutachtung)
  • Folgende Kommissionen und Arbeitsgruppen[6] koordinieren die entsprechenden nationalen Initiativen (2011 bis 2013), wo Repräsentanten der nationalen Verbände[7] jeweils mitarbeiten:
    • Psychologie als Wissenschaft: Board of Scientific Affairs
    • Aus- und Weiterbildung: Board of Educational Affairs
    • Berufsbild: Board of Professional Development
    • Ethik: Board of Ethics
    • Prävention und Intervention: Board of Prevention and Intervention
    • Psychologische Diagnostik und Qualitätssicherung: Board of Assessment

Die Organisation gibt das Journal European Psychologist heraus, welches zugleich das offizielle Organ der EFPA ist.

Die Organisation wird von einem Executive Council präsidiert[8]. Präsident (2015–2019) ist Telmo Mourinho Baptista (Portugal). Vizepräsidenten sind Robertas Povilaitis (2011 bis 2019, Litauen) und Christoph Steinebach (2015 bis 2019, Deutschland), Christoph Steinebach vertritt als Delegierter des BDP von 2011 bis 2015, ab 2015 als Schatzmeister die deutschsprachigen Länder im Exekutivkomitee.

Mitgliedsverbände im deutschen Sprachraum sind der Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen, die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen, der Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen und der Berufsverband der Psychologinnen und Psychologen Liechtensteins.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Über die EFPA (Webpräsenz)
  2. EUROPSY Qualification Standard
  3. Meta Codes of Ethics
  4. Metacode of Ethics, vorläufige deutsche Übersetzung, BÖP (PDF; 122 kB)
  5. EFPA Guidelines
  6. EFPA-Arbeitsgruppen
  7. nationale Ansprechpartner der Kommissionen
  8. Executive Council 2011 bis 2013