Europäischer Menschenrechtspreis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Europäische Menschenrechtspreis (auch Menschenrechtspreis des Europarats) war ein seit 1980 vergebener Preis des Europarates und wurde 2013 durch den jährliche vergebenen Václav-Havel-Menschenrechtspreis ersetzt.

Europäischer Menschenrechtspreis (des Europarates)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1980 bis 1998 wurde der Preis in Straßburg vom Ministerkomitee des Europarates (in der Regel) alle 3 Jahre an Einzelpersonen oder Personengruppen, Institutionen oder Organisationen verliehen, deren Tätigkeit einen hervorragenden Beitrag zum Schutz oder zur Förderung der Menschenrechte in Übereinstimmung mit den Prinzipien der individuellen Freiheit, politischen Freiheit und den Grundlagen des Rechts darstellt und im Geiste der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Menschenrechtspreis der Parlamentarischen Versammlung des Europarates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 2009 erfolgte die Verleihung des zweijährlichen PACE-Menschenrechtspreises. Die Liste der Kandidaten wurde von der Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) zusammengestellt und sollte "herausragende zivilgesellschaftliche Maßnahmen zur Verteidigung der Menschenrechte in Europa" belohnen. Einzelpersonen und Nichtgeierungsorganisationen (NGO) konnten für den Preis nominiert werden, der von einem siebenköpfigen Panel aus Nominierungen von mindestens fünf Sponsoren ausgewählt wird. Der erste Preis wurde in einer Zeremonie in Straßburg im Juni 2009 während der Sommerplenarsitzung der Abgeordneten aus 47 Mitgliedsstaaten des Europarates verliehen.[1]

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. PACE: Regulations for the Council of Europe Parliamentary Assembly Human Rights Prize - Article 2 (PDF; 166 kB)