Faction-Prosa

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Faction-Prosa (deutsch: faktografische Prosa oder Faktografie) ist eine literarische Darstellungsform, in denen Fakten (engl. facts) und Fiktives (engl. fiction) miteinander verbunden werden.

Bekannte Faction-Literaten sind Heinz-Peter Baecker, Günther Zäuner und Wolfgang Ruehl. In der englischsprachigen Literatur ist der amerikanische Schriftsteller Truman Capote mit seinem Kriminalroman Kaltblütig (1965) zu erwähnen. Faction-Drehbücher liegen den deutschen Arbeiten von Dieter Meichsner, Peter Weiss und Heinar Kipphardt zu Grunde.

Heine und Kisch und ihre faktografischen Reportagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entfernt kann auch die Pariser Prosa Heinrich Heines zur faktografischen Berichterstattung gezählt werden, denn, wie Heine selbst schreibt, geht es "ihm keineswegs darum empirische Wirklichkeit quasi 'photographisch' abzubilden, vielmehr betont er selbst, die 'Lutetia' sei ein Produkt der Natur und der Kunst". [1] Da er die Pariser Prosa als Auslandskorrespondent für den deutschen Verleger Cotta geschrieben hat, unterlag die Prosa auch marktstrategischen Zielen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Boris Paraschkewow: Wörter und Namen gleicher Herkunft und Struktur: Lexikon etymologischer Dubletten im Deutschen. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 3-11-017469-3, S. 92.
  • Dieter Borchmeyer, Viktor Žmegac (Hrsg.): Moderne Literatur in Grundbegriffen. 2., neu bearbeitete Auflage. Niemeyer, Tübingen 1994, ISBN 3-484-10652-2, S. 86.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Geisler: Die Signatur der Wirklichkeit: Heinrich Heine und Egon Erwin Kisch. In: A. Kruse (Hrsg.): Heine-Jahrbuch Nr. 24, In: Arbitrium Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft. Nr. 7. de Gruyter, 1985, S. 143–176.