Ferdinand de la Cerda

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Grabstätte von Ferdinand de la Cerda

Ferdinand de la Cerda (* 1255; † 1275 in Ciudad Real) war Kronprinz von Kastilien als ältester Sohn von Alfons X. von Kastilien und deutscher König, und Violante von Aragón. Der Beiname de la Cerda (Cerda = Borste oder Rosshaar) bezieht sich auf die Behauptung, er sei bereits mit Brustbehaarung geboren worden.

Im November 1268 heiratete er Blanche von Frankreich, eine Tochter des Königs Ludwig IX. der Heilige. Das Paar hatte zwei Söhne:

  • Alfonso (* 1270; † 1324), ∞ Mafalda von Narbonne, Herrin von Lunel, Tochter von Aimerico VI. von Narbonne und Sibila von Foix.
  • Ferdinand (* 1275; † 1322), ∞ Juana Núñez de Lara, genannt „la Palomilla“, Herrin von Lara und Herrera, Tochter von Juan Núñez de Lara „el Mayor“ und Teresa Álvarez de Azagra. Eine ihrer Töchter wurde die Schwiegermutter des Königs Heinrich II. von Kastilien.

Ferdinand starb bereits vor seinem Vater; er wurde in der Kirche des Klosters Las Huelgas bei Burgos bestattet.

Alfons X. bestimmte nach Ferdinands Tod seinen jüngeren Sohn Sancho zum Nachfolger, und überging damit die Ansprüche der Kinder Ferdinands, womit ein Krieg mit Frankreich ausgelöst wurde, da der französische König Philipp III. deren Partei ergriff. Zwar gewann Kastilien die Auseinandersetzung, doch als Alfons X. anschließend eine Reichsteilung vornehmen wollte, um auch den innenpolitischen Zwist zu lösen, empörte sich Sancho und die kastilischen Granden gegen ihn und setzten ihn 1282 ab.