Ferenc Schmidt

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Ferry Schmidt
Spielerinformationen
Voller Name Ferenc Schmidt
Geburtstag 28. Juli 1963
Geburtsort SontheimDeutschland
Größe 175 cm
Position Mittelfeld, Sturm
Vereine in der Jugend
Spfr. Neckarsulm
Union Böckingen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1981–1983
1983–1984
1984–1985
1985–1986
1986–1989
1989–1996
1. FC Köln
BV Lüttringhausen
1. FC Bocholt
MSV Duisburg
Wuppertaler SV
MSV Duisburg
3 0(0)
18 0(2)
0
27 0(3)
98 (36)
150 (24)
Stationen als Trainer
1998–1999
2002–2008
SuS 09 Dinslaken
DFB-Stützpunkttrainer
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Ferenc Schmidt (* 28. Juli 1963 in Heilbronn-Sontheim), vor allem unter dem Namen „Ferry“ Schmidt bekannt, ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Er absolvierte insgesamt 54 Spiele (vier Tore) in der Bundesliga und 144 Zweitligaspiele (25 Tore).

Laufbahn[Bearbeiten]

Über die Stationen Sportfreunde Neckarsulm und Union Böckingen gelang dem Mittelfeldspieler und Stürmer beim 1. FC Köln der Sprung in den Profi-Fußball. Anfang der 1980er Jahre gehörte er drei Jahre lang dem Profi-Kader der Kölner an, kam dort aber nur zu drei Bundesligaeinsätzen. In der Winterpause der Saison 1983/ 84 machte Schmidt einen kurzen Abstecher zum BV 08 Lüttringhausen (heute FC Remscheid), der damals in der 2. Bundesliga spielte. Danach stieß er zum Nordrhein-Oberligisten 1. FC Bocholt, von dem er 1985 für ein Jahr zum damaligen Zweitligisten MSV Duisburg wechselte. Vor der Saison 1986/87 schloss er sich dem Wuppertaler SV an. Dort avancierte er in den folgenden drei Jahren zum Publikumsliebling und bildete mit Carsten Pröpper ein gefährliches Sturmduo.[1] Nach zwei dritten Plätzen mit dem WSV in der Oberliga Nordrhein 1988 und 1989 kehrte er zum MSV Duisburg zurück.[2] Auch beim MSV Duisburg, bei dem er bis 1996 spielte, war er lange Jahre Publikumsliebling. In der Saison 1989/90 wurde er von den MSV-Fans zum Spieler der Saison gewählt. Dreimal gelang ihm mit dem MSV der Aufstieg in die Bundesliga,[3] 1990/91 war er mit acht Saisontreffern zweitbester MSV-Spieler hinter Torschützenkönig Michael Tönnies. 1996 beendete Ferenc Schmidt seine aktive Laufbahn. Nach dem Erwerb der DFB-Trainer A-Lizenz trainierte er 1998/99 für insgesamt sieben Monate den damaligen Oberligisten SuS 09 Dinslaken. In der Saison 2000/01 war er Trainer im DFB-Talentförderstützpunkt Hilden, verantwortlich für die Talente der U-15 und U-16-Junioren im Rahmen der Spezialförderung des DFB. Ab der Saison 2002/03 war er weitere fünf Jahre bis zum September 2008 als DFB-Stützpunkttrainer verantwortlich für die Junioren (U-12 bis U-15) des Fußballkreises Wuppertal/ Niederberg. Im Jahre 2003 gründete er mit seinem Partner Jürgen Jankowski die Fußballschule Mittelpunkt in Wülfrath.

Die Fans des Bundesligisten MSV Duisburg wählten, im Rahmen einer Legendenwahl, Ferry Schmidt im August 2010 zu einem der beliebtesten 24 Spieler in der bisher 108-jährigen Vereinsgeschichte der Zebras. In der Nordkurve der 'Schauinsland-Reisen-Arena' in Duisburg hängt jetzt ein lebensgroßes Plakat mit den Fotos aller 24 gewählten Legenden. Seit 2002 spielt Ferry Schmidt für die Traditionsmannschaft vom FC Schalke 04.[4]

Statistik[Bearbeiten]

  • Bundesliga
    3 Spiele 1. FC Köln
    51 Spiele; 4 Tore MSV Duisburg
  • 2. Bundesliga
    18 Spiele; 2 Tore BV 08 Lüttringhausen
    126 Spiele; 23 Tore MSV Duisburg
  • DFB-Pokal
    2 Spiele 1. FC Köln
    20 Spiele; 4 Tore MSV Duisburg
  • UI-Cup
    4 Spiele MSV Duisburg

Erfolge[Bearbeiten]

  • 1982 Deutscher Vize-Meister
  • 1983 DFB-Pokal-Sieger
  • 1991 Aufstieg in die 1. Bundesliga
  • 1993 Aufstieg in die 1. Bundesliga
  • 1996 Aufstieg in die 1. Bundesliga

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. WSV Saison 1988/89
  2. Deutsche Fußball Route NRW: Ferry Schmidt
  3. Ferenc Schmidt - Das schnellste Zebra in Duisburg (Zugriff am 18. April 2011)
  4. Ferenc Schmidt: FC Schalke 04 (Zugriff am 18. April 2012)