Fettläuse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Fettläuse (auch Seifenläuse) sind häufig anzutreffende Schmutzrückstände bei maschineller Textilwäsche. Sie entstehen primär aus Hautfett, das durch den Waschgang nicht vollständig gelöst werden konnte und auch nicht mit der Waschflotte abtransportiert wird. Es bildet sich dann ein meist grauer, fettiger Belag, der in kleine Teilchen, die Fettläuse, zerfällt. Neben Hautfett kommen als Verursacher auch Cremes bzw. Salben in Betracht, die auf der Haut angewendet werden.

Das Schmutzfett setzt sich nicht nur auf der Wäsche ab, sondern kann auch innerhalb der Waschmaschine einen Belag bilden.

Als Gegenmaßnahme werden eine graduelle Erhöhung der Waschtemperatur und der Waschmittel- und Enthärterdosierung empfohlen. Auch können dem Waschvorgang spezielle Reinigungsmittel gegen groben Schmutz und Flecken zugesetzt werden.

Quellen[Bearbeiten]

  •  Jens Gebhard et al.: Richtig Waschen. Informationen rund ums Waschen, Spülen, Reinigen. Düsseldorf 2008, S. 16 f. (Online (Memento vom 17. April 2012 im Internet Archive) ( archievierte Kopie, PDF; 4,1 MB)).
  •  Eberhard Wadischat: Expert Praxislexikon Textilkunde. 1111 hilfreiche Begriffe – Textilbeschreibungen mit Fleckenlexikon für Haushalt, Handel und Gewerbe. 3., verb. Auflage. expert, Renningen 2008, S. 46, ISBN 9783816927488 (Online).
  •  Waschhilfs- und Nachbehandlungsmittel. Wäscheschäden. Seifenläuse. SIH-Publikation. Nr. 1.4, Baden 1990, S. 11 f.