Flensburger EC

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Flensburg Harrisleer Eissportclub
Flensburg Harrisleer Eissportclub
Größte Erfolge
  • Aufstieg in die Regionalliga Nord 1989
  • Landesmeister der Damen 1989 und 1990 (Eisstockschießen)
Vereinsinformationen
Geschichte Flensburger EC (1984–1986)
Flensburger-Harrisleer EC (1986–2003)
Inaktiv von 2003/2004 bis 2013, 2014 aufgelöst
Vereinsfarben Gelb-Blau
Liga Eishockey-Verbandsliga, Regionalliga Nord,
Bundesliga Nord (Eisstockschießen)
Spielstätte Eissporthalle Gletscher
Kapazität 300 Plätze

Der Flensburger EC, 1986 umbenannt in Flensburg-Harrisleer Eissport Club, wurde 1984 gegründet und nahm seit 1985 am Ligaspielbetrieb im Eishockey teil. Von 1984 bis 1994 kam vorübergehend Eisstockschießen hinzu; ebenso versuchte man die Sparte Eiskunstlauf zu etablieren. Seit 2003 war der Verein wegen fehlender Halle inaktiv. 2014 wurde die Auflösung des Vereins im Flensburger Tageblatt bekanntgegeben.

Sportarten im FHEC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eishockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gletscherhalle bei der Zollsiedlung bei Kupfermühle, der Spielort des FHEC
Aufnahme von der Gletscherhalle

Zunächst spielte der Flensburger EC die meiste Zeit in der Landesliga. 1989 stieg der Verein auf, so dass man zwei Jahre höherklassig, in der Regionalliga Nord (1989/1990 und 1990/1991) absolvieren konnte. Danach erfolgte der Abstieg und es wurde wieder in der Verbandsliga oder Landesliga gespielt. 1994/1995 stieg der Verein in die Verbandsliga Nord-Ost auf und wurde Zweiter im Norddeutschen Mannschaftspokal. 1995/1996 spielte man dann wieder in der Regionalliga Nord. Ab der Saison 1996/1997 spielte man erneut in der Verbandsliga. Im Jahre 1998 erreichte man das Finale des Norddeutschen Mannschaftspokals, verlor dort aber gegen Nordhorn. Zur Saison 2003/2004 wurde der Mietvertrag für die Gletscherhalle in Harrislee (dem Spielort des nördlichsten Eishockeyvereins Deutschlands) zwischen dem Betreiber und dem FHEC nicht mehr verlängert. Seit diesem Zeitpunkt ist der FHEC ein inaktiver Verein, so dass als einziger schleswig-holsteiner Vertreter der EHC 06 Timmendorf am Spielbetrieb teilnimmt. Der FHEC gehörte bis 2013 zum Landeseissportverband Schleswig-Holstein. Im Januar 2014 wurde der FHEC beim Landeseissportverband Schleswig-Holstein abgemeldet und anschließend endgültig aufgelöst.

Seit dem Jahr 2012 gibt es eine Mannschaft, die sich als Sparte des DGF-Flensborg einmal in der Woche im 53 km entfernten dänischen Vojens zum Eishockey trifft. Das Team besteht aus alten Eishockey Spieler des FHEC und Inline Hockey Spielern der Flensborg Vikings.[1]

Eisstockschießen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1984 wurde im Flensburger EC die Eisstocksparte gegründet. Die Idee hierzu hatte Emil Scheibner[2], der bei Urlaubsaufenthalten in Österreich auf die Sportart aufmerksam wurde. Die Eisstocksparte konnte einige Erfolge erzielen. So wurde 1989 und 1990 die Damenmannschaft Landesmeister von Schleswig-Holstein. Auch im Zielschießen ging der Titel zweimal nach Flensburg[3]. 1994 wechselte die Stocksparte zum SV Adelby in Flensburg über. Dort besteht sie bis heute und nimmt am Turnierbetrieb im Eisstocksport teil.

Eiskunstlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eiskunstlauf konnte sich in Flensburg nicht durchsetzen. Diese Sportart gibt es seither nicht mehr in Schleswig-Holstein.

Eissporthalle Gletscherhalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eissporthalle war Bestandteil des Hotel des Nordens. Sie wurde 2016 geschlossen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage des DGF Flensborg (Memento des Originals vom 28. März 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dgf-flensborg.de, abgerufen am 20. Oktober 2012
  2. EisstockschieÄen: Turnier und Auszeichnung. (Memento vom 18. Mai 2012 im Internet Archive) In: Flensburger Tageblatt vom 11. Februar 2011, abgerufen am 20. Oktober 2012
  3. Ehrentafel der Landesmeister im LEV Schleswig-Holstein (Memento des Originals vom 26. April 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lev-sh.de, abgerufen am 20. Oktober 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]