Flugplatz Bresso

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Flugplatz Bresso
Luftbild des Flugplatzes
Kenndaten
ICAO-Code LIMB
Koordinaten

45° 32′ 32″ N, 9° 12′ 12″ OKoordinaten: 45° 32′ 32″ N, 9° 12′ 12″ O

Höhe über MSL 148 m (486 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 10 km nördlich von Stadtmitte Mailand
Straße A4, SP5
Bahn Bahnhof Sesto San Giovanni, Metro M1
Nahverkehr Bus
Basisdaten
Eröffnung 1912
Betreiber ENAC
Fläche 87 ha
Start- und Landebahn
18/36 1080 m × 30 m Asphalt

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Der Flugplatz Bresso befindet sich in der norditalienischen Region Lombardei, rund zehn Kilometer nördlich der Stadtmitte von Mailand, auf dem Gebiet der Gemeinde Bresso. Der Flugplatz wird vom Aeroclub Mailand und von der Allgemeinen Luftfahrt genutzt.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz liegt im Mailänder Nordpark (Parco Nord Milano) an der Autobahn A4 und an der mehrspurigen Straße SP 5 (Via Fulvio Testi). Drei Kilometer östlich des Flughafens befindet sich der Bahnhof von Sesto San Giovanni. Von dort ist die Innenstadt mit der Linie 1 der Metropolitana di Milano zu erreichen.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz hat eine asphaltierte, 1080 Meter lange Start- und Landebahn, die in Nord-Süd-Richtung verläuft (18/36). Im Westen befindet sich eine Abstellfläche und Wartungshallen, im Osten liegt der ehemalige militärische Teil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz entstand 1912. In den ersten Jahren wurde er nach den beiden Nachbargemeinden auch als „Flugplatz Sesto San Giovanni“ oder „Flugplatz Cinisello Balsamo“ bezeichnet. In den beiden Weltkriegen wurde der Flugplatz militärisch genutzt. Die Firma Breda baute hier Flugzeuge und bildete auch Piloten aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bresso bis 1998 Stützpunkt des 3. Heeresflieger-Regiments. Seit 1927 diente der Flugplatz auch der allgemeinen Luftfahrt. Im Jahr 1960 zog der Aeroclub Mailand vom Flughafen Mailand-Linate nach Bresso, weil man in Linate wegen des dortigen Flughafenausbaus keine angemessenen Betriebsbedingungen mehr hatte. Im Jahr 1965 wurde in Bresso die ehemalige Graspiste asphaltiert. Trotz des zunehmenden Flugbetriebs gliederte man im Lauf der Zeit weite Teile des Flugplatzes in den Mailänder Nordpark ein und forderte sogar den Abzug des Aeroclubs, der in der Zwischenzeit nach seinem verunglückten Vorsitzenden Franco Bordoni-Bisleri benannt worden war.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bresso Airport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Unfallbericht Fiat G.18 I-ELCE, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 2. Juni 2020.