Focus Money

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Focus Money
Focus-Money-Logo.svg
Beschreibung Wirtschaftsmagazin
Sprache deutsch
Verlag Hubert Burda Media (Deutschland)
Hauptsitz München
Erstausgabe 30. März 2000
Erscheinungsweise wöchentlich (mittwochs)
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017)
124.811 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 3/2017) 125.695 Exemplare
Reichweite (MA 2017 II) 0,57 Mio. Leser
Chefredakteur Frank Pöpsel
Geschäftsführer Burkhard Graßmann
Weblink focus-money.de
Artikelarchiv 2000 ff.
ISSN (Print) 1615-4576

Focus Money ist ein deutschsprachiges Wirtschaftsmagazin aus dem Focus Magazin Verlag, der zu Hubert Burda Media gehört.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Focus Money kam im Jahr 2000 als Ableger des Nachrichtenmagazins Focus auf den Markt.[2] Das Blatt enthielt von Beginn an sowohl börsenbezogene Finanz- als auch allgemeine Wirtschaftsthemen.[3] Focus Money erweiterte einer Studie zufolge das Spektrum des Focus sowohl in der Leserschaft als auch bei den Anzeigenkunden, ohne dem Nachrichtenmagazin zu schaden.[4] Ungeachtet des Platzens der Dotcom-Blase konnte sich Focus Money in den folgenden Jahren fest im Markt etablieren.[5]

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verkaufte Auflage ist seit 2000 um 16,2 Prozent gesunken.[6] Sie beträgt gegenwärtig 124.811 Exemplare.[7] Das entspricht einem Rückgang von 24.123 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 35,2 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[8]

Entwicklung der Abonnentenzahlen[9]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Focus Money betrieb in Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft das Schulprojekt „Wir erklären die Wirtschaft“. Im Rahmen dessen wurden Lehrern und Schulen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt. Das NDR-Medienmagazin Zapp kritisierte dies im Oktober 2011 als Beispiel für die einseitige und intransparente Beeinflussung von Lehrern und Schulen durch Unternehmen und Lobbygruppen.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wirtschaft und Finanzen verstehen. Hubert Burda Media, abgerufen am 30. Oktober 2016.
  2. „Focus-Money ist ein Shareholder-Blatt“. In: Horizont. 27. Januar 2000, S. 50.
  3. Roland Karle: Der Münchner Money-Maker. In: Horizont. 30. März 2000, S. 14.
  4. Thomas Hoffmann: Focus-Money erweitert den Markt. In: Horizont. 19. Oktober 2000, S. 10.
  5. Roland Karle: „Unsere Inhalte treffen den Nerv des Lesers“. In: Horizont. 7. April 2005, S. 84.
  6. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  7. laut IVW, drittes Quartal 2017 (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  8. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  9. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  10. Norddeutscher Rundfunk: Lehrmittel – PR in der Schule. In: ARD Mediathek. 2. Februar 2011, abgerufen am 30. Oktober 2016.