Fraktalgenerator

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Tierazon Bildschirmfoto

Ein Fraktalgenerator ist eine Software zur grafischen Darstellung von Fraktalen. Je nach Art des Fraktals werden dabei unterschiedliche Algorithmen verwendet. Die am häufigsten verwendeten Methoden sind die iterierten Funktionensysteme, die durch affine Abbildungen beschrieben werden, Lindenmeyer-Systeme oder der Fluchtzeit-Algorithmus für Mandelbrot- und Juliamengen.

Schnelle Fraktalgeneratoren berechnen nicht nur festgelegte Ausschnitte, sondern ermöglichen weiches Zoomen und „Fliegen“ in der grafischen Darstellung, die dabei kontinuierlich neu berechnet wird.

Geschichtlicher Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Ende der 1970er Jahre die Bedeutung der fraktalen Geometrie für die Computergrafiktechnik erkannt wurde, stieg das Interesse von Grafikern und Informatikern daran, doch auch mathematische Laien fanden an den ästhetisch sehr reizvollen Fraktalen Gefallen. Größte Bekanntheit erlangte die Mandelbrot-Menge, deren grafische Darstellung auch Apfelmännchen genannt wird. Die Entwicklung der Heimcomputertechnik unterstütze die Verbreitung entsprechender Software.

Bekannte Fraktalgeneratoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonders bekannt sind die Programme Xaos, Fractint und Fractalizer. Das Open-Source-Programm Xaos ist besonders auf Schnelligkeit optimiert, sodass man in Echtzeit hinein- und herauszoomen kann. Fractalizer ist eine deutsche Produktion.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]