Françoise Gisou van der Goot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Françoise Gisou van der Goot (* 19. September 1964 in Teheran) ist eine niederländische Mikrobiologin.

Van der Goot studierte in Washington, D.C., Versailles und Paris. 1990 wurde sie an der Universität Paris VI im Fach Molekularbiologie zum Ph.D. promoviert. Nach Forschungsaufenthalten in Gif-sur-Yvette und Heidelberg war sie 1994 an der Universität Genf als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Biochemie, ab 2001 als Außerordentliche Professorin für Mikrobiologie und Molekulare Medizin tätig. Seit 2006 ist sie ordentliche Professorin für molekulare und zelluläre Mikrobiologie an der Fakultät für Life Sciences der École polytechnique fédérale de Lausanne.

Gemeinsam mit Kollegen erhielt van der Goot 2009 den Forschungspreis der Leehaards-Stiftung und 2009 den Marcel-Benoist-Preis, jeweils für ihre Arbeiten zur Biochemie des Bakterientoxins des Milzbrand-Erregers an der Zellmembran[1].

Van der Goot ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. van der Goot G, Young JA: Receptors of anthrax toxin and cell entry. In: Mol. Aspects Med.. September 2009. doi:10.1016/j.mam.2009.08.007. PMID 19732789.