Francesco Uguccione

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Francesco Uguccione (auch Hugotion, Hugociano, Aguzzonis) (* in Urbino oder Pisa; † 14. Juli 1412 in Florenz) war ein Kardinal der Römischen Kirche.

Uguccione war Doctor iuris utriusque und wurde 1378 von Papst Urban VI. zum Bischof von Faenza ernannt. Als Legat in der Gascogne, Aragon, Kastilien und Navarra tätig, wurde er 1383 Erzbischof von Benevent, von wo aus er am 28. August 1384 als Erzbischof nach Bordeaux in Frankreich wechselte. Papst Innozenz VII. erhob ihn am 12. Juni 1405 zum Kardinalpriester der Titelkirche Santi Quattro Coronati.

Er gehörte zu den Wählern der Gegenpäpste Alexander V. und Johannes XXIII.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Raimond Bernard de Roqueis Erzbischof von Bordeaux
1384–1412
David de Montferrand
Stefano Benni oder Beneri Bischof von Faenza
1378–1384
Angelo Ricasoli