Frank Carter (Musiker)

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Frank Carter bei Rock im Park 2017
Frank Carter bei Rock im Park 2017
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Blossom
  UK 18 27.08.2015 (1 Wo.)
Modern Ruin
  UK 7 02.02.2017 (… Wo.)
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Frank Carter (* 27. April 1984) ist ein britischer Punk- und Rockmusiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Carter wurde am 27. April 1984 geboren. Er hat zwei Brüder Richard und Steph, welche beide ebenfalls Musiker sind. Steph war zwischen 2006 und 2011 Bandkollege von Frank. Richard Carter war Sänger der Band Blackhole.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2005 gegründete Carter gemeinsam mit anderen Musikern die Hardcore-Punk-Band Gallows. Mit dieser veröffentlichte er 2006 das Debütalbum Orchestra of Wolves und Grey Britain drei Jahre später, sowie eine Split-EP mit der Band November Coming Fire. Beide Alben schafften den Einstieg in die britischen Albumcharts.[2] Ein Vorfall aus dem Jahr 2007, in welchem sein Bruder Richard involviert war, führte zu einem Plattenvertrag mit einem Majorlabel.[3] Nach einem Disput mit der Band im Jahr 2011 wurde von den übrigen Musikern aus der Band geworfen und durch Wade MacNeil von Alexisonfire am Mikrofon ersetzt.[4]

Nach seinem Rausschmiss gründete er mit Jim Carroll die Alternative-Rock-Band Pure Love, welche prompt einen Plattenvertrag mit Vertigo Records und Mercury Records ausgestattet wurde.[5] Mit dieser erschien 2013 das Debütalbum Anthems. Seit 2014 ruht das Projekt.[6]

Im Jahr 2015 gründete er die Band Frank Carter & the Rattlesnakes, welches sich musikalisch wieder an den Hardcore Punk orientiert.[7] Nach einer veröffentlichten EP folgte im August des gleichen Jahres das Debütalbum Blossom über Kobalt Label Services, welches einen Charteinstieg in den britischen Albumcharts verbuchen konnte.[8]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gallows haben einige Lieder über Missbrauch veröffentlicht, was Fankreise bestürzend wahrnahm. In einem Artikel aus dem Jahr 2007 mit der britischen The Independent hieß es, dass er bei einem Konzert seiner Band in Inverness mit ansehen musste, wie sein Bruder von Konzertbesuchern misshandelt wurde. Carter selbst hatte nach einem Konzertunfall am Vortag in Stoke-on-Trent aussetzen müssen, sodass sein Bruder Richard – welcher zu dieser Zeit selbst bei Blackhole sang – als musikalischer Ersatz einsprang.[3]

Carter lud Konzertbesucher zu seiner Zeit bei Gallows ein auf die Bühne zu kommen und ihn zu schlagen.[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mit Gallows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mit Pure Love[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mit Frank Carter & the Rattlesnakes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: Rotten (EP, Eigenproduktion)
  • 2015: BLossom (Album, Kobalt Label Services)
  • 2017: Modern Ruin (Album)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frank Carter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Carter & the Rattlesnakes in den britischen Charts
  2. Chartverfolgung Gallows: UK
  3. a b c Nick Hasted: The Independent: Gallows: What drives a band to sing about date rape and disgust?
  4. Adam Bychawski: New Musical Express: Gallows: 'Frank Carter wanted us to turn into Queens Of The Stone Age'
  5. Alter the Press!: "Pure Love (Frank Carter, Ex-Gallows) Signs To Vertigo Records + Announce London Show"
  6. Rock Sound: Pure Love Announce Indefinite Hiatus
  7. Kerrang!: "Frank Carter Unveils New Band, Frank Carter & The Rattlesnakes"
  8. Chartverfolgung Frank Carter & the Rattlesnakes: UK