Franz Mechsner

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Franz Mechsner (* 22. Oktober 1953) ist ein deutscher Humanbiologe und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Mechsner studierte nach dem Abitur an der Universität Tübingen Biologie, Philosophie und Völkerkunde; er schloss dieses Studium 1984 mit der Diplomprüfung in Biologie ab. Als Forscher u. a. auf den Gebieten Gestalttheorie und Psychologie des Werkzeuggebrauchs war er am Max-Planck-Institut für Psychologische Forschung in München, am Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst und am Institut für Arbeitsphysiologie der Universität Dortmund tätig. Er ist Verfasser zahlreicher, auch populärwissenschaftlicher, Beiträge für deutsche und internationale Zeitschriften (u. a. "Der Spiegel" und "Geo") und von belletristischen Texten. 1998 promovierte er an der Universität München zum Doktor der Humanbiologie. Mechsner ist heute außerordentlicher Professor an der Abteilung für Psychologie (School of Psychology and Sport Sciences) der Northumbria University im britischen Newcastle. Er hat dort die Funktion des stellvertretenden Direktors des Cognition and Communication Research Centre inne.

Franz Mechsner gewann 1981 das Verlegerstipendium beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, 1982 erhielt er den Literaturpreis der Stadt Stuttgart. Die internationale Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen zeichnete seine Forschungsarbeit "Gestalt Factors in Human Movement Coordination" im Wolfgang Metzger Award-Wettbewerb 2002 mit dem zweiten Preis aus (Volltext siehe Weblinks).

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vorwärtsrückwärts oder Das unheimlich totale Leben, München 1981
  • Eine Theorie der Kleinhirnfunktion, München 1998
  • Gestalt Factors in Human Movement Coordination. Gestalt Theory 25 (4/2003), 225–245.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]