Freakstock

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Lobpreis beim Hauptseminar auf der Mainstage des Freakstock 2004

Das Freakstock ist ein christliches Musikfestival. Es ist „Europas größtes alternatives Jesus-Festival“.[1] Organisiert wird das jährlich stattfindende Festival von den Jesus Freaks, einer christlich-freikirchlichen Glaubensgemeinschaft. Erstmals 1995 in Wiesbaden veranstaltet, fand es zwischen 1997 und 2008 in Gotha (Thüringen) auf der Galopprennbahn Boxberg statt. Für 2015 und 2016 zog das Freakstock um auf den Flugplatz Allstedt, einem ehemaligen Militärflugplatz der Fliegerkräfte der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte bei Allstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz im Südwesten Sachsen-Anhalts. Im August 2018 fand das Festival erstmals in Kierspe Rönsahl auf Gut Haarbecke statt und öffnete auch im August 2019 erneut dort seine Pforten.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals am 24. März 1992 soll die Idee des Freakstocks gefallen sein. Die erste Umsetzung des Freakstocks fand im November 1995 in Wiesbaden mit rund 400 Teilnehmern statt. Damals hatte es noch den Untertitel „The Jesus Freaks Festival“. Als Veranstaltungsort dienten die Gemeinderäume einer Kirche in Wiesbaden, in denen sich damals auch die Jesus Freaks Mainz trafen. Bei diesem Freakstock kam die Idee auf, das Festival alle sechs Monate zu veranstalten, was aber niemals umgesetzt wurde.[3]

Ein Jahr später wechselte das Festivalkonzept hin zu einem Open Air. Der Veranstaltungsort war ein Fußballplatz in Neudrossenfeld, in der Nähe von Bayreuth. Es kamen rund 800 Besucher.[3]

1997 zog es auf den Boxberg nach Gotha um. 1998 wurde der Untertitel von „Jesus Freaks Festival“ in „Jesus Festival“ umbenannt.[3]

2004 gab es einen Anstieg auf über 7000 Teilnehmer, die zum Freakstock auf den Boxberg kamen. Im Folgejahr erzielte das Festival einen Rekordbesuch von nahezu 8000 Besuchern, der anschließend nie mehr erreicht wurde. Seitdem sind die Besucherzahlen zum Teil stark rückläufig und haben sich jetzt auf etwa 3000 eingependelt (Veranstalterangaben). Mit 60 Bands auf insgesamt 5 Bühnen gehörte das Freakstock zu den größten christlichen Festivals in Europa.

Von 2009 bis 2014 fand das Freakstock auf einem ehemaligen Kasernengelände in Borgentreich statt, das der koptisch-orthodoxen Kirche gehört.[4]

2015 und 2016 fand das Freakstock erstmals auf dem Flugplatz in Allstedt statt.[5]

Im Januar 2017 wurde bekanntgegeben, dass das Festival im Jahr 2017 nicht stattfindet.[6]

2018 wurde das Freakstock erstmals auf Gut Haarbecke in Kierspe-Rönsahl veranstaltet,[7] wo es auch im Folgejahr stattfand.

Nr. Datum Ort Thema Besucherzahl
1 November 1995[8] Wiesbaden The Father’s Love 400[9]
2 August 1996 Neudrossenfeld Den Lauf vollenden 800[9]
3 August 1997 Gotha Zurück zur ersten Liebe 1.600[9]
4 August 1998 Heartcore 2.500[9]
5 August 1999 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht 3.000[9]
6 ? 2000 God never makes mistakes 3.500[9]
7 ? 2001 Thank you Jesus for everything, it’s all about you! GoD is in control. 3.800[9]
8 1. bis 4. August 2002 Jesus, you are the answer for my life, I need you everyday! 4.600[9]
9 30. Juli bis 3. August 2003 King Jesus 5.600[9]
10 28. Juli bis 1. August 2004 Happy Birthday Freakstock. Thank you Jesus! 7.100[9]
11 4. bis 7. August 2005 Verknallt in Jesus 8.400[9]
12 3. bis 6. August 2006 You are not alone 5.500[9]
13 26. bis 29. Juli 2007 REBOOT 2.600[9]
14 30. Juli bis 3. August 2008 Jesus. 2.900[9]
15 29. Juli bis 2. August 2009 Borgentreich Hand aufs Herz 3.256[9][10]
16 28. Juli bis 1. August 2010 Beine in die Hand 3.000[9]
17 3. bis 7. August 2011 Kurs auf Jesus 3.000[9][11]
18 1. bis 5. August 2012 von Himmelsstürmern und Bruchpiloten 3.000[12] –3.600[9]
19 31. Juli bis 4. August 2013 Change(d) – Mut zur Veränderung 3.200[13] –3.700[9]
20 6. bis 10. August 2014 Neuland 3.252[9][14]
21 29. Juli bis 2. August 2015 Allstedt New Ground, One Crowd, No Borders 3.000[15] –3.200[9]
22 27. bis 31. Juli 2016 Welcome home 3.100[16]
2017 im Januar 2017 abgesagt[6]
23 2. bis 5. August 2018 Kierspe-Rönsahl Nachfolge I 2.000[17]
24 1. bis 4. August 2019 ? 2.300[18]

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freakstock beginnt mittwochs vor dem ersten Augustwochenende und schließt am darauf folgenden Sonntag.[19]

Auf dem Freakstock finden mittags Workshops zu verschiedenen Glaubensthemen statt. Am Nachmittag gibt es das sogenannte Hauptseminar, welches zum größten Teil aus Lobpreis und einer Predigt besteht. Abends werden auf mehreren Bühnen alle möglichen Musikstile live gespielt. Auch zwischendurch gibt es immer wieder Lobpreis und Konzerte auf verschiedenen Bühnen.[20] Bis 4:00 Uhr legen verschiedene DJs Musik auf.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medienecho[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Backstage – Freakstock. (Nicht mehr online verfügbar.) In: arte.tv. 7. Dezember 2006, archiviert vom Original am 24. Dezember 2014; abgerufen am 24. Dezember 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arte.tv
  2. Zweites Freakstock-Festival auf Gut Haarbecke. 5. August 2019, abgerufen am 5. August 2019.
  3. a b c Vgl. Aussage Mirko S. in: Der Kranke Bote, Nr. 3, Juni/Juli 2007
  4. Maike Jansen: Jesus Christ Superstar. In: welt.de. 2. August 2009, abgerufen am 24. Dezember 2014.
  5. „Jesus Freaks“ feiern auf neuem Land. idea.de, 2. August 2015.
  6. a b Freakstock goes Sabbatical. In: jesusfreaks.de. 17. Januar 2017, abgerufen am 13. Mai 2019.
  7. Freakstock – the place to be! – Freakstock. Abgerufen am 4. Juni 2018 (deutsch).
  8. Felsi Heavy: Angeeckt: Von den Wiener Punks in die Goth Clubs von Sao Paulo. 2. Auflage. tredition, 2016, ISBN 978-3-7345-2973-3, Kap. 17. Freakstock (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  9. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u Betina Kammer et al.: 25 Jahre Jesus Freaks. Begleitband zur Ausstellung. (PDF; 2,3MB) Jesus Freaks, Juli 2016, abgerufen am 14. Mai 2019.
  10. Festival-Zeitschrift Freakstock Allgemeine Zeitung, 2. August 2009
  11. Freakstock: Unkonventioneller "Kurs auf Jesus". (Nicht mehr online verfügbar.) In: idealisten.net. 8. August 2011, archiviert vom Original am 24. Dezember 2014; abgerufen am 24. Dezember 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.idealisten.net
  12. UK > Kultur > aktuell > Mehr als 3000 beim Festival der »Jesus-Freaks«. In: unserekirche.de. 5. August 2012, abgerufen am 24. Dezember 2014.
  13. Bunt, laut, fromm: 3.200 Besucher beim "Freakstock"-Festival. In: jesus.de. 4. August 2013, abgerufen am 24. Dezember 2014.
  14. Ein Tag auf dem Pausenhof. (Memento des Originals vom 21. August 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/jesusfreaks.de (PDF) jesusfreaks.de, 10. August 2014
  15. „Jesus Freaks“ feiern auf neuem Land. idea.de, 2. August 2015.
  16. „Sabbatical“: Freakstock 2017 abgesagt. In: jesus.de. 17. Januar 2017, abgerufen am 14. Mai 2019.
  17. Swanhild Zacharias: Freakstock im Sauerland war „voller Erfolg“. In: pro-medienmagazin.de. 8. August 2018, abgerufen am 11. Mai 2019.
  18. 2.300 Besucher kamen zum Freakstock-Festival in Kierspe. In: idea.de. idea, 9. August 2019, abgerufen am 20. August 2019.
  19. Wir wollen eine gute Zeit mit Jesus haben. (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive) nw-news.de
  20. Freakstock klingt harmonisch aus. (Memento vom 6. September 2012 im Webarchiv archive.today) netzeitung.de