FreeNAS

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FreeNAS Corral
Basisdaten
Entwickler iXsystems
Sprache(n) Englisch
Aktuelle Version Corral (RELEASE)
(15. März 2017)
Abstammung FreeBSD (11)
↳  FreeNAS
Architekturen AMD64
Lizenz BSD (Freie Software)
Sonstiges Entwicklung als FreeNAS 10
Website www.freenas.org
FreeNAS 9.10
Bildschirmfoto
Freenasgui.png

Screenshot von Freenas nach installation.jpg
Bildschirmfoto der Webschnittstelle (oben)
und der Kommandozeile (unten)

Basisdaten
Entwickler Olivier Cochard-Labbé
Volker Theile
iXsystems (2009)
Sprache(n) Multilingual, u. a. Deutsch
Aktuelle Version 9.10 (RELEASE)
(23. März 2016)
Abstammung FreeBSD (10)
↳  FreeNAS
Architekturen AMD64
Lizenz BSD (Freie Software)
Sonstiges Legacy
Website www.freenas.org

FreeNAS ist ein freies Betriebssystem für Network Attached Storage. Es basiert auf FreeBSD und ist auf x86-kompatiblen Plattformen in der 64-Bit-Architektur lauffähig.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FreeNAS ist eine Minimal-Version des Betriebssystems FreeBSD auf Basis von NanoBSD.[1] Die Versionsnummer orientiert sich hierbei jeweils an der zugrundeliegenden FreeBSD Version, beispielsweise basiert FreeNAS 9.2.x auf FreeBSD 9.2.[2]

FreeNAS unterstützt die Dateisysteme ZFS und UFS. Auf die Dateisysteme Ext2/Ext3, FAT32 und NTFS (durch ntfs-3g) kann lesend und schreibend zugegriffen werden, jedoch können diese nicht über FreeNAS angelegt werden. Das Betriebssystem wird auf einer CompactFlash-Karte oder einem USB-Stick (Mindestgröße: 4 GB, empfohlen: 8 GB[3]) installiert und davon gebootet. Alternativ kann auch eine Festplatte verwendet werden, diese kann dann aber nicht als NAS-Speicher genutzt werden. Eine Konfiguration von IP-Adressen und dem administrativen Passwort kann über die Konsole erfolgen, die grundsätzliche Verwaltung wird aber mit Hilfe einer webbasierten Administrationsoberfläche über das Netzwerk durchgeführt.[4] Über diese WebGUI ist auch ein Update von FreeNAS möglich.

Die Software enthält NAS-Dienste wie zum Beispiel CIFS (Samba), FTP, SFTP, NFS, rsync, iSCSI, S.M.A.R.T., AFP, Zeroconf, lokale Benutzer-Authentifizierung, Software-RAID (0,1,5), RAID-Z und Unison. Des Weiteren ist eine Integration in ein Active Directory möglich.

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dateisysteme: ZFS, UFS, FAT32, ext2/ext3, NTFS (ZFS-Volumina werden empfohlen, aber benötigen zum performanten Betrieb mindestens 8 GB Arbeitsspeicher.[5])
  • Protokolle: CIFS (Samba), FTP, NFS, SSH, rsync, iSCSI, AFP und Avahi (zeroconf), SNMP, BitTorrent.
  • GPT/EFI Partitionierung >2 TByte möglich.
  • Booten von USB-Speicherstick oder Flash-Speicher
  • Software RAID 0, 1 und 5, außerdem JBOD und das instabile Geom Vinum, sowie RAID-Z1 und RAID-Z2
  • Verschlüsselung des NAS-Speicher (es stehen vier Algorithmen zur Auswahl: 3DES 168 Bit, AES 256 Bit, Blowfish 448 Bit, Camellia 256 Bit)
  • HTTPS (zur sicheren Schlüsselübertragung für die Festplatten-Live-Verschlüsselung)
  • Local User Authentication (noch nicht vollständig implementiert bei SMB/CIFS – keine Berechtigungen auf Ordner- und Dateiebene) und Windows-Domänen
  • Unison
  • S.M.A.R.T.
  • UPnP (in Version 8.0 nicht implementiert, wieder Bestandteil ab Version 8.1)
  • Webserver-Funktion
  • Statusberichte per E-Mail
  • Status-Graphen für die CPU-Auslastung und LAN-Transferraten
  • Eingeschränkte Kommandozeile über die Webschnittstelle
  • ab Version 9 Unterstützung von FreeBSD Jails
  • ab Version 9.3 ist es möglich, von ZFS-Partitionen zu booten[6]

Hardware-Unterstützung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hardware RAID-Controller: alle von FreeBSD in der jeweiligen Version unterstützten
  • Festplattenschnittstellen: PATA (IDE) / SATA, SCSI, USB (ab Version 8.0.1 auch USB 3.0) und FireWire.
  • Netzwerkkarten: alle von FreeBSD in der jeweiligen Version unterstützte WLAN und Ethernet.
  • CPU-Architekturen: alle i386-kompatiblen und AMD64 (die 64-Bit-Architektur wird empfohlen).[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. iXsystems’ FreeNAS snapshot (Englisch) Abgerufen am 7. Oktober 2014
  2. FreeNAS 9.2.0-RC Available (Englisch) Abgerufen am 7. Oktober 2014
  3. Download FreeNAS (Englisch) Abgerufen am 7. Oktober 2014
  4. FreeNAS Screenshots (Englisch) Abgerufen am 7. Oktober 2014
  5. a b FreeNAS FAQ (Englisch) Abgerufen am 7. Oktober 2014
  6. FreeNAS 9.3 bootet von ZFS und vereinfacht Installation