Freiberger Lebensmittel

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Freiberger Lebensmittel GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 1976
Sitz Berlin, Deutschland
Leitung Oliver Heinisch, Thomas G. Schulz, Carsten Stahn
Mitarbeiterzahl ca. 3.500
Umsatz ca. 1.000–1.050 Mio. EUR[1]
Branche Lebensmittelindustrie
Website www.freiberger-pizza.com
Stand: 2021

Die Freiberger Lebensmittel GmbH ist ein deutsches Unternehmen und ein internationaler Hersteller von gekühlten und tiefgekühlten Produkten mit Hauptsitz in Berlin.

Der Firmenschwerpunkt liegt in der Herstellung von Handelsmarkenprodukten im Segment Tiefkühl- und Kühlpizza sowie Fertiggerichten (Nudelgerichten, Baguettes). Mit weltweit ca. 3.500 Mitarbeitern und Werken in Berlin, Muggensturm, Osterweddingen, Burg[2] sowie Oberhofen (Österreich), Westhoughton (Großbritannien) und fünf in den Vereinigten Staaten ist Freiberger nach eigener Aussage weltgrößter Anbieter von Tiefkühlpizza im Segment Handelsmarken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen ging 1976 aus der Pizza-Versandbäckerei mit 20 Mitarbeitern hervor, die Ernst Freiberger, Sohn eines Eiscremeherstellers (Efa-Eiskrem), gegründet hatte. 1986 wurde die damals größte Pizzafabrik Europas in Berlin-Reinickendorf eröffnet. 1995 folgte die Einführung der Marke „Alberto“.

1991 übernahm Freiberger das Unternehmen Strickler (Baguette-Produktion) in Muggensturm, 2000 PrimAs in Oberhofen, 2003 Stateside Foods Ltd. in Westhoughton (Großbritannien), 2010 das ehemalige Werk von Schwan Foods in Osterweddingen bei Magdeburg und 2017 die Hasa GmbH in Burg bei Magdeburg. Zusätzlich wurde im Dezember 2017 das Unternehmen Richelieu Foods Inc. in den USA akquiriert.

Seit 1998 ist Freiberger eine hundertprozentige Tochter der Südzucker AG, die seit 1989 mit 25,1 % beteiligt war.

Produktion, Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Firmengruppe der Freiberger Lebensmittel GmbH gehören:

  • Vertriebsbüros in Berlin (Deutschland), Spalding (Großbritannien), Lyon (Frankreich) und Warschau (Polen)
  • Produktionsstandorte in Berlin, Osterweddingen und Muggensturm (Deutschland) sowie die Tochterunternehmen HASA GmbH in Burg bei Magdeburg (Deutschland) und Prim As Tiefkühlprodukte GmbH in Oberhofen (Österreich)
  • Stateside Foods Ltd. in Westhoughton (Großbritannien) produziert ausschließlich Kühlpizzen für den englischen Markt.
  • Richelieu Foods Inc. produziert in den USA Pizzen, Saucen und Dressings an den Standorten Wheeling (IL), Elk Grove Village (IL), Beaver Dam (WI), Grundy Center (IA) und Washington Court House (OH). Der Hauptsitz liegt in Braintree (MA).

Marken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigene Marken sind „Alberto“ und „erno’s“. Darüber hinaus werden Freiberger-Produkte weltweit unter diversen Handelsmarken vertrieben. Seit 2020 vertreibt Freiberger in Kooperation mit Universal Music Group & Brands die Marke Gangstarella des Rappers Capital Bra.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Südzucker AG: Analyst Conference Call. In: Suedzucker.de. 14. Mai 2020, abgerufen am 16. Juni 2020.
  2. Dominik Bath: Berliner schlucken Burger Pizzafirma. In: Volksstimme.de. 17. Mai 2017, abgerufen am 29. Juli 2017.
  3. Influencer Marketing: Rapper Capital Bra bringt Halal-Pizza in die Tiefkühltruhe datum=2021-01-22. In: wuv.de. Abgerufen am 11. Februar 2021: „Nach dem erfolgreichen Verkaufsstart von Gangstarella im vergangenen Jahr legen der Berliner Rapper Capital Bra und die Universal Music Group & Brands jetzt nach: Zwei weitere Sorten seiner Gangsterella-Pizza sollen das Sortiment ab sofort ergänzen. In Kooperation mit der Freiberger Convenience Food Group wurden die Sorte ‚Thunfisch‘ und die halal-zertifizierte Variante ‚Sucuk‘ entwickelt.“