Oberhofen im Inntal

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Oberhofen im Inntal
Wappen Österreichkarte
Wappen von Oberhofen im Inntal
Oberhofen im Inntal (Österreich)
Oberhofen im Inntal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck-Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 18,58 km²
Koordinaten: 47° 18′ N, 11° 6′ OKoordinaten: 47° 18′ 11″ N, 11° 5′ 45″ O
Höhe: 622 m ü. A.
Einwohner: 1.857 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 100 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6406
Vorwahl: 05262
Gemeindekennziffer: 7 03 35
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
HNr. 202
6406 Oberhofen im Inntal
Website: www.oberhofen.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Peter Daum (ÖVP)
Lage der Gemeinde Oberhofen im Inntal im Bezirk Innsbruck-Land
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Über dieses Bild
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Blick auf Oberhofen
Blick auf Oberhofen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Die „Hohe Munde“ bei Oberhofen

Oberhofen im Inntal ist eine Gemeinde mit 1857 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Innsbruck Land in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Telfs.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberhofen liegt im Oberinntal, auf der südlichen Talseite, nahe Telfs. Höchster Punkt ist der 2884 m hohe Rietzer Grieskogel. Von der Gemeinde Pfaffenhofen trennte es sich 1786.

Oberhofen konnte seinen dörflichen Charakter bewahren. Reizvoll anzusehen sind im Besonderen die aneinander gereihten Häuser entlang der alten, nun verlandeten Uferkante des Inn am nördlichen Rand des Ortszentrums. Im Telfer Becken gelegen, ist Oberhofen ein Standort für mittelständische Betriebe mit guter Infrastruktur.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich genannt wird der Ort als „Oberenhouen“ bereits in den Jahren 1115–1122 anlässlich einer dortigen Besitzübertragung zu Gunsten des Stifts Rottenbuch.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt.[2]

Peter Daum wurde zum Bürgermeister gewählt.

Partei Prozent Stimmen Sitze im Gemeinderat Koppelung
Gemeinsam für Oberhofen – Bürgermeisterkandidat Peter Daum 63,65 % 520 8
JED – Alternative Zukunft für Oberhofen 36,35 % 297 5

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oberhofen im Inntal
  • Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus: Diese wurde in den Jahren 1740–42 vom Inzinger Baumeister Gallus Gratl errichtet.
  • Heimatmuseum: Dieses behandelt die Geschichte des Dorfes

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Straße ist die Gemeinde über die Inntalautobahn (A 12) mit der Ausfahrt Telfs-West erreichbar.

Per Eisenbahn ist Oberhofen im Inntal über den Bahnhof Telfs-Pfaffenhofen der Arlbergbahn zu erreichen. Seit 13. Juni 2005 hat Oberhofen zudem eine eigene Haltestelle für den Regionalverkehr. Dort verkehren im 30-Minuten-Takt alternierend Schnellbahnzüge der S-Bahn Tirol der Linien S-Bahn Tirol und S-Bahn Tirol.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberhofen bietet eine Vielzahl an gut begehbaren Wanderwegen sowie ein weit über 20 km umfassendes asphaltiertes Wegenetz, welches vom Inn-Radweg (dem längsten Radweg Tirols) ergänzt wird. Ebenso führt der weltbekannte Jakobsweg durch Oberhofen.

Besondere Ausflugsziele sind etwa die von Mitte Juni bis Ende September bewirtschaftete Galtalm (1614 Meter) sowie die von Anfang Juni bis Mitte Oktober bewirtschaftete Melkalm (1694 Meter). Letztere genießt besonders großes Ansehen bei Mountainbikern.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberhofen verfügt über ein reges Vereinsleben. Zahlreiche Bürger sind bei der hiesigen Theatergruppe, der Landjugend, dem Kirchenchor, der Freiwilligen Feuerwehr, der Musikkapelle sowie in vielen weiteren Vereinen engagiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberhofen im Inntal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 259 Nr. 295.
  2. [1] tirol Unser Land