Friedbert Meurer

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Friedbert Meurer (* 21. November 1959 in Hundsangen) ist ein deutscher Journalist.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meurer besuchte von 1969 bis 1978 das Fürst Johann Ludwig Gymnasium in Hadamar. Von 1979 bis 1986 studierte er Geschichte und Germanistik an den Universitäten Mainz und Bielefeld und legte das Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium ab.

1988 begann Meurer ein Volontariat beim Deutschlandfunk (DLF). 1989 wurde er dort Redakteur für „Politik und Zeitgeschehen“. Von 1995 bis 1999 war Meurer in Bonn als Parlamentskorrespondent tätig. Anschließend unternahm er als außenpolitischer Korrespondent Reportagereisen nach Israel, Russland, Jugoslawien, zur UNO und in die Volksrepublik China.

Im Jahr 2000 wurde Meurer Redaktionsleiter Zeitfunk beim DLF. Er war dort von 2007 bis Juli 2015 Ressortleiter und moderierte regelmäßig die DLF-Sendung „Informationen am Morgen“.

Während des Gaza-Konfliktes von 2014 interviewte Meurer den israelischen Soziologen und Hochschullehrer Natan Sznaider per Telefon in Tel Aviv, das damals unter Raketenbeschuss aus Gaza stand. Dabei kam es zu einem Eklat, als Meurer Sznaider zur Beantwortung der Frage drängte, ob dieser angesichts dreier ziviler israelischer Opfer gegenüber 1000 palästinensischen toten Zivilisten Mitgefühl für Gegenseite empfinde. Sznaider sah darin die Unterstellung, dass es nicht genug israelische Tote gegeben habe, und verwahrte sich dagegen.[1]

Seit August 2015 ist Meurer Korrespondent des Deutschlandradios in London.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview im Deutschlandfunk vom 2. August 2014
  2. "Friedbert Meurer neuer Deutschlandradio-Korrespondent in London"