Friedrich (Pfalzgraf in Schwaben)

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Friedrich war Pfalzgraf in Schwaben und Graf im Riesgau. Er wurde in zwei Urkunden 1030 und 1053 genannt. Weitere Angaben zu seiner Person sind nicht bekannt.[1]

Ob er mit Friedrich, dem Stammvater der Staufer, identisch war, lässt sich nicht eindeutig bestimmen, da es keine historischen Belege dafür gibt.[2] In der Forschung wurde diese Vermutung allerdings mehrfach erwogen.[3][4]

Nachkommen sind nicht bekannt.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Angaben, dass er um 997/999 geboren und um 1070 gestorben sei, sind nicht durch historische Quellen belegt und wahrscheinlich Vermutungen von Hansmartin Decker-Hauff.: Das Staufische Haus. In: Württembergisches Landesmuseum (Hrsg.): Die Zeit der Staufer. Geschichte - Kunst - Kultur. Katalog der Ausstellung im Württembergischen Landesmuseum 26. März – 5. Juni 1977. Band 3. Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart 1977, S. 339–374, hier: S. 343.
  2. Erwähnung des Staufers nur mit Namen ohne weitere Angaben in Wibald von Stablo: Wibaldi epistulae. In: Philipp Jaffé (Hrsg.): Monumenta Corbeiensa. Berlin 1864, Nr. 408, S. 547. Onlineversion (PDF; 1.593 KB) bei mgh.de, dort Brief 385.
  3. unter anderem durch Heinz Bühler: Zur Geschichte der frühen Staufer. In: Walter Ziegler (Hrsg.): Hohenstaufen. Stauferforschungen im Stauferkreis Göppingen. Geschichts- und Altertumsverein, Göppingen 1977, S. 1–44, hier: S. 5–23.
  4. Eher zurückhaltend äußerte sich dazu Tobias Weller: Auf dem Weg zum ‚staufischen Haus‘. Zu Abstammung, Verwandtschaft und Konnubium der frühen Staufer. In: Hubertus Seibert, Bernd Schneidmüller (Hrsg.): Grafen, Herzöge, Könige. Der Aufstieg der frühen Staufer und das Reich (1079–1152). Thorbecke, Ostfildern 2005, S. 41–63, hier: S. 42.
  5. Die Angaben, Friedrich sei mit der Erbtochter Adelheid vom Filsgau (* um 995/1000; † bald nach 1020/25) aus dem Geschlecht der Grafen vom Filsgau verheiratet gewesen sein, sind Vermutungen von Hansmartin Decker-Hauff, für die keine Quellen bekannt sind, vgl.ders. S. 343.