Friedrich Carl Burkart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Friedrich Carl Burkart, auch Friedrich Karl Burkart, (* 7. Januar 1805 in Scheßlitz; † 12. Juli 1862 in Nürnberg) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burkert war ein Sohn des Rentamtmanns Franz Burkart; sein Bruder war der Ministerialrat Karl Burkart. Er studierte ab 1821 Rechtswissenschaften und Philosophie an der Universität Würzburg und war dort seit 1822 Mitglied des Corps Bavaria. 1825 wurde er Landgerichtspraktikant in Scheßlitz, 1828 Gerichtspraktikant in Zweibrücken, 1828 Akzessist beim Kreis- und Stadtgericht in Nürnberg, 1829 Akzessist beim Appellationsgericht in Bamberg, 1833 Funktionär beim Landgericht Kronach. 1834 ließ er sich als Advokat nieder, zunächst in Lichtenfels, ab 1844 in Bamberg. 1850 bis 1861 war er Konsulent der bayerischen Staatsregierung (Regierungs- und Fiskalrat) in Nürnberg, 1861 bis 1862 Direktor der Königlichen Bank in Nürnberg.

1845 bis 1850 war Burkert Mitglied des Gemeindebevollmächtigungskollegiums in Bamberg. Vom 18. Mai 1848 bis 8. März 1849 gehörte er der Frankfurter Nationalversammlung an (Augsburger Hof). 1849 bis 1852 war er Mitglied der Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Best, Wilhelm Weege: Biographisches Handbuch der Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 8). Droste, Düsseldorf 1996, ISBN 3-7700-5193-9, S. 112.