Friedrich Fries (Verleger)

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Friedrich Fries (* 18. Dezember 1856 in Mauden; † 23. September 1926 in Hamm) war ein Evangelist und Prediger des Bundes Freier evangelischer Gemeinden sowie Gründer und Schriftleiter des SCM Bundes-Verlags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ohne theologische Vorbildung wurde Fries 1879 Bote des Evangelischen Brüdervereins in Wesel. Nach weiteren Diensten in Neukirchen und Holland wurde Fries 1887 Prediger der Freien evangelischen Gemeinde in Witten. Mit der Gründung des Bundes-Verlages, der Herausgabe der Wochenzeitschrift „Der Gärtner“ und der Initiierung des Diakoniewerks Bethanien in Wetter trug Friedrich Fries entscheidend zur Identitätsfindung und Weiterentwicklung der Freien evangelischen Gemeinden bei. Er wurde so zu einem „Bahnbrecher für einen neuen Abschnitt der Bundesgeschichte“ (Karl Mosner). Von seinen Freunden wurde er wegen seiner Neigung zum Enthusiasmus gelegentlich „Bruder Superlativ“ genannt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Carl Bender, Robert Kaiser: Eröffnungsfeier des Diakonissenheimes „Bethanien“ zu Wetter an der Ruhr. In: Der Gärtner. 4/1896, Witten 1896, S. 190–192.
  • Einiges über das Eigentumsrecht mit besonderer Berücksichtigung der Versammlungshäuser. In: Der Gärtner. 7/1899, S. 363–364, 372–373, 388–389.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konrad Bussemer: Friedrich Fries, ein Diener der Gemeinde aus dem Volk. Witten 1929.
  • Karl Mosner: Friedrich Fries – ein Diener der Gemeinde Jesu aus dem Volk und Bahnbrecher der Freien evangelischen Gemeinden. Witten 1948.
  • Karl Glebe: Zum hundertsten Geburtstag von Friedrich Fries. In: Der Gärtner. 1956, S. 1016f.
  • Hartmut Weyel: Amboss, Kanzel und Druckerpresse. Friedrich Fries (1856–1926). In: Christsein Heute. 12/2006, S. 26–29.
  • Hartmut Weyel: Friedrich Fries (1856–1926). Evangelist, Buchhändler und Schriftleiter; in: H. Weyel: Zukunft braucht Herkunft. Lebendige Porträts aus der Geschichte und Vorgeschichte der Freien evangelischen Gemeinden, Bd. II, GuTh 5.5/2, Witten 2010, S. 87–99.