Friedrich Kießling (Historiker)

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Friedrich Kießling (* 1970) ist ein deutscher Historiker. Seit 2014 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1991 bis 1996 studierte Kießling Neuere und Neueste Geschichte, Neuere deutsche Literaturgeschichte und Philosophie. Vier Jahre später wurde er an der Universität Erlangen-Nürnberg mit einer Arbeit zur europäischen Entspannungspolitik vor 1914 promoviert, 2007 folgte die Habilitation über die Ideen- und Intellektuellengeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Von 2001 bis 2007 war Kießling als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Gregor Schöllgen am Lehrstuhl für Neuere Geschichte II der Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Von 2012 bis 2014 vertrat er den Lehrstuhl für Neuere Geschichte II der Universität Erlangen-Nürnberg bis er 2014 zum Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt berufen wurde.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gegen den „großen Krieg“? Entspannung in den internationalen Beziehungen 1911–1914. Oldenbourg, München 2002.
  • mit Gregor Schöllgen (Hrsg.): Bilder für die Welt. Die Reichsparteitage der NSDAP im Spiegel der ausländischen Presse. Böhlau, Wien/Köln 2006.
  • mit Gregor Schöllgen: Das Zeitalter des Imperialismus. (= Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Band 15). 5. Aufl. Oldenbourg, München 2009.
  • Die undeutschen Deutschen. Eine ideengeschichtliche Archäologie der alten Bundesrepublik 1945–1972. Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]