Friedrich Ludwig von Stechow

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Friedrich Ludwig von Stechow (* 2. April 1771 in Seehausen; † 19. Januar 1839) war ein preußischer Offizier und Träger des Ordens Pour le Mérite.

Leben und familiärer Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Ludwig Wilhelm von Stechow wurde am 2. April 1771 in Seehausen geboren. Er war der Sohn des Kgl. Preußischen Obersten im Leibkürassier-Regiment Arend Friedrich von Stechow (1720–1782), Herr auf Kotzen (seit dem 14. Jahrhundert im Besitz der Familie) und Stechow II, und der Dorothea Hildbrandt (1752–1811).[1] Friedrich Ludwig von Stechow starb in Kotzen am 19. Januar 1839. Seit dem 7. Juni 1800 war er mit Karoline von der Reck (1772–1835) verheiratet.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Ludwig von Stechow trat, obwohl Gutserbe, als Offiziersbewerber in die preußische Armee ein. Er nahm am Feldzug der Koalitionsarmee gegen die Truppen des revolutionären Frankreich (1. Koalitionskrieg von 1792 bis 1795) teil und zeichnete sich im Gefecht vom 2./3. Juli 1794 bei Trippstadt besonders aus. Er wurde deshalb von Generalfeldmarschall Wichard von Möllendorf dem König Friedrich Wilhelm II. erfolgreich zur Auszeichnung mit dem Orden Pour le Mérite vorgeschlagen.[2]

Friedrich Ludwig von Stechow diente weiter in der preußischen Armee und brachte es bis zum Dienstrang eines Obersten. Nach seiner Dienstzeit bewirtschaftete er seine ererbten Güter Kotzen, wo er 1839 auch starb[1], Rhinsmühlen und Stechow II, Westhavelland.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Genealogisches Handbuch des Adels. Band A XXIII. C.A.-Starke-Verlag, Limburg 1994.
  • Gustav Lehmann: Die Ritter des Ordens pour le merite. Band I (1742–1811). Ernst Siegfried Mittler, Berlin 1913.
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser, 1901, Zweiter Jahrgang, S.814

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Genealogisches Handbuch des Adels. Band A XXIII, S. 454/455.
  2. Gustav Lehmann: Die Ritter des Ordens pour le merite. Band I, S. 364, Nr. 887.