Frischkäse

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Frischkäse mit Lauch und Mandarinen

Frischkäse sind Käsesorten, die, im Gegensatz zu vielen anderen Käsearten, nicht oder nur sehr wenig reifen müssen und sofort zum Verzehr bereit sind.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der deutschen Käseverordnung gibt es für Frischkäse eine eigene Käsegruppe. Frischkäse muss einen Wassergehalt in der fettfreien Käsemasse von über 73 Prozent aufweisen. Deswegen ist er auch nur kurz haltbar und muss möglichst gekühlt gelagert werden. Für die Bereitung von Frischkäse ist, im Gegensatz zu anderen Käsesorten, weniger Lab, eine geringere Denaturierungstemperatur und eine längere Denaturierungszeit erforderlich. Manchmal werden ihm Küchenkräuter und Gewürze beigemischt. Erhältlich ist er in allen Fettstufen.

Zu den Frischkäsesorten gehören zum Beispiel:

Alle Varianten haben keine Rinde und besitzen ein frisches, mildes Aroma. Außer Schichtkäse und Hüttenkäse zeichnen Frischkäse sich durch eine glatte und weiche Konsistenz aus. Da die meisten sehr weich sind, verpackt man sie in Kunststoffbecher. Die Farbe variiert je nach Fettgehalt von milchweiß bis braun.

DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß der TGL 7947/02 wurde Käse anders systematisiert. Als Untergruppe definierte man nichtreifende Käse, zu denen Frischkäse, Schichtkäse, Buttermilchquark, Speisequark und Speisequarkzubereitungen gehörten.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz gibt es für Frischkäse ebenfalls eine eigene Gruppe, hier „Käsetyp“ genannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]