Fritz Preißler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fritz Preißler

Fritz Preißler (* 1. März 1904 in Zschopenthal; † 22. April 1945) war ein deutscher Politiker (NSDAP).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Preißler wurde als sechstes von elf Kindern eines Werkmeisters und dessen Ehefrau in Zschopenthal geboren. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Preißler von 1918 bis 1921 eine kaufmännische Lehre in einem Spielwaren-Versandgeschäft in Waldkirchen und besuchte die Handelsschule in Zschopau. Anschließend arbeitete er bis 1935 als Kaufmannsgehilfe bzw. kaufmännischer Angestellter.

1922 gründete er einen völkischen Lesezirkel in Waldkirchen. 1923 trat Preißler in die NSDAP ein (Mitgliedsnr. 12514), in der er bis 1935 als Ortsgruppenleiter agierte. Während der Verbotszeit der NSDAP war er Führer des Völkisch-Sozialen Blocks und der Deutsch-Völkischen Freiheitsbewegung. Verheiratet war er seit 1929. Im September 1933 wurde er zum stellvertretenden NSDAP-Kreisleiter des Kreises Flöha berufen, 1935 zum Kreisleiter in Stollberg/Erzgebirge. Im Oktober 1937 übernahm er das Amt des Kreisleiters von Zwickau. Von 1930 bis 1935 war er zudem zweiter Bürgermeister in Waldkirchen-Zschopenthal.

Von März 1936 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 saß Preißler als Abgeordneter für den Wahlkreis 30 (Chemnitz-Zwickau) im nationalsozialistischen Reichstag.

Während des Zweiten Weltkrieges war Preißler als SS-Hauptsturmführer Kommandeur der Instandsetzungs-Abteilung der 4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division. Er starb am 22. April 1945 kurz vor Ende des Krieges bei Kampfhandlungen nahe Staffelde/Mescherin (Uckermark).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erich Stockhorst: 5000 Köpfe – Wer war was im Dritten Reich. Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]