Gang Starr

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Gang Starr
Gang Starr in Hamburg 1999
Gang Starr in Hamburg 1999
Allgemeine Informationen
Herkunft Brooklyn, New York (USA)
Genre(s) Eastcoast Hip-Hop, Jazz-Rap
Gründung 1986
Auflösung 2006
Gründungsmitglieder
Guru
DJ Premier
Letzte Besetzung
Rap
Guru
DJ / Produzent
DJ Premier
Guru von Gang Starr in Hamburg 1999

Gang Starr war ein US-amerikanisches Hip-Hop-Duo, das aus dem Rapper Guru und dem DJ und Produzenten DJ Premier bestand.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gruppe wurde 1986 gegründet. Zu diesem Zeitpunkt bestand sie neben Guru noch aus verschiedenen anderen Mitgliedern. Sie trat jedoch erst wirklich in Erscheinung, als 1989 DJ Premier dazu stieß und die beiden gemeinsam die Single Words I Manifest und das Album No More Mr Nice Guy veröffentlichten. Ihr nächstes Werk, Step In The Arena, wurde zu einem Klassiker. Die beiden darauf folgenden Alben Daily Operation und Hard To Earn halfen dabei, ihren Status als eine der einflussreichsten Hip-Hop-Gruppen überhaupt zu festigen. Ihre fünfte LP Moment of Truth war das kommerziell erfolgreichste Studioalbum des Duos, 1998 wurde das Werk mit über 500.000 verkauften Einheiten in den USA von der RIAA mit Gold ausgezeichnet. Dies gelang anschließend auch mit dem Album Full Clip.[1] Gang Starr trugen mit dem Stück Jazz Thing aus dem Soundtrack zu Spike Lees Film Mo' Better Blues auch dazu bei, den Jazz-Rap mitzubegründen.

Nach ihrem letzten Album The Ownerz trennten sich die beiden freundschaftlich vorläufig und begannen, an ihren Soloprojekten weiterzuarbeiten. Der an Krebs erkrankte Guru verstarb jedoch am 19. April 2010 an den Folgen eines Herzinfarktes, nachdem er zuvor im Februar des Jahres ins Koma gefallen war.[2]

Im September 2019 kündigte DJ Premier überraschend ein neues Album des Duos an. Auf diesem werden bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Guru zu hören sein. Mit Family and Loyalty (feat. J. Cole) wurde ein erstes Stück veröffentlicht.[3] Neben Künstlern aus dem Umfeld der einstigen Gang Starr Foundation wie Jeru The Damaja, M.O.P. und Group Home sind auf den 16 Songs auch Gastauftritte von Q-Tip und Talib Kweli zu hören.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DJ Premier (2019)

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5][6]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE CH CH UK UK US US
1989 No More Mr. Nice Guy
Erstveröffentlichung: 5. Juni 1989
1991 Step in the Arena UK36
(3 Wo.)UK
US121
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Januar 1991
1992 Daily Operation US65
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. Mai 1992
1994 Hard to Earn UK29
(3 Wo.)UK
US25
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. März 1994
1998 Moment of Truth DE94
(2 Wo.)DE
UK43
(1 Wo.)UK
US6
Gold
Gold

(13 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 31. März 1998
Verkäufe US: 500.000+
2003 The Ownerz DE50
(4 Wo.)DE
CH28
(7 Wo.)CH
UK74
(1 Wo.)UK
US18
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Juni 2003
2019 One of the Best Yet DE46
(1 Wo.)DE
CH20
(1 Wo.)CH
US82
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. November 2019

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5][6]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE CH CH UK UK US US
1999 Full Clip: A Decade of Gang Starr DE48
(6 Wo.)DE
UK47
Silber
Silber

(3 Wo.)UK
US33
Gold
Gold

(7 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Juli 1999
Verkäufe US: 500.000+
2006 Mass Appeal: Best of Gang Starr
Erstveröffentlichung: 26. Dezember 2006

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
UK UK US US
1990 Jazz Thing
Mo’ Better Blues OST
UK66
(2 Wo.)UK
1991 Take a Rest
Step in the Arena
UK63
(2 Wo.)UK
Lovesick
Step in the Arena
UK50
(3 Wo.)UK
1992 2 Deep
Daily Operation
UK67
(2 Wo.)UK
1994 Mass Appeal
Hard to Earn
US67
(11 Wo.)US
Code of the Streets
Hard to Earn
UK91
(1 Wo.)UK
1997 You Know My Steez
Moment of Truth
US76
(13 Wo.)US

Weitere Singles

  • 1987: The Lesson
  • 1987: Believe Dat!
  • 1987: Bust a Move Boy
  • 1988: Movin’ On
  • 1989: Words I Manifest
  • 1989: Positivity
  • 1990: Just to Get a Rep
  • 1991: Step in the Arena
  • 1991: Who’s Gonna Take the Weight?
  • 1992: Ex Girl to the Next Girl
  • 1992: Take It Personal
  • 1992: Gotta Get Over (Taking Loot)
  • 1994: DWYCK (feat. Nice & Smooth)
  • 1994: Suckas Need Bodyguards (feat. Melachi the Nutcracker)
  • 1998: The Militia
  • 1998: 1/2 & 1/2 (feat. M. O. P.)
  • 1999: Full Clip
  • 1999: Discipline (feat. Total)
  • 2002: Skills
  • 2003: Nice Girl, Wrong Place (feat. Boy Big)
  • 2003: Rite Where You Stand (feat. Jadakiss)
  • 2003: Same Team, No Games (feat. NYG’z & H.Stax)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Gang Starr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Recording Industry Association of America – Searchable Database: Gang Starr auf riaa.com, abgerufen am 14. Oktober 2015 (englisch)
  2. MTV (2010). "Gang Starr's Guru Dead At 48". MTV News
  3. Nach 16 Jahren Pause: DJ Premier kündigt neues „Gang Starr“-Album an und teilt Song „Family and Loyalty“. In: Musikexpress vom 20. September 2019.
  4. »ONE OF THE BEST YET«: GANG STARR DROPPEN »BAD NAME« + DETAILS ZUM ALBUM // AUDIO. Auf: Juice.com vom 18. Oktober 2019.
  5. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  6. a b Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK US