Garigliano

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Garigliano
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

BW

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Italien
Flusssystem Garigliano
Flussgebietseinheit Appennino Meridionale
Quelle bei Sant'Apollinare, Zusammenfluss
von Gari und Liri
41° 24′ 35″ N, 13° 51′ 46″ O41.40980813.862858
Mündung Tyrrhenisches Meer41.22305555555613.7622222222220Koordinaten: 41° 13′ 23″ N, 13° 45′ 44″ O
41° 13′ 23″ N, 13° 45′ 44″ O41.22305555555613.7622222222220
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 130 m
Länge 38 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen (158 km Liri-Garigliano)
Einzugsgebiet 5020 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
120 m³/s
Linke Nebenflüsse Liri
Rechte Nebenflüsse GariVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt
Der Garigliano an der Grenze von Kampanien zu Latium.

Der Garigliano ist ein Fluss in Mittelitalien, der nahe der Stadt Minturno ins Tyrrhenische Meer bzw. ins Mittelmeer mündet. Er entsteht durch die Vereinigung der Flüsse Gari und Liri bei Giunture, einem Ortsteil von Sant’Apollinare.

An seiner Mündung liegen die Ruinen der antiken Stadt Minturnae. Der Fluss bildet seit 1927 die Grenze zwischen den italienischen Regionen Kampanien (Provinz Caserta) und Latium (Provinz Latina).

Im Mittelalter hatten arabische Muslime an der Mündung ein Emirat errichtet, verbündet mit dem benachbarten Wahlherzogtum Gaeta (siehe: Islam in Italien). 915 fand an den Ufern die Schlacht am Garigliano, zwischen einem christlichen Heer und den islamischen Invasoren statt.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war der Garigliano 1503 zwischen Franzosen und Spaniern heftig umkämpft, im Zweiten Weltkrieg 1943-1944 zwischen Deutschen und Alliierten (Schlacht um Monte Cassino an der Gustav-Linie).