Geiselgasteig

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Geiselgasteig
Gemeinde Grünwald
Koordinaten: 48° 3′ 39″ N, 11° 32′ 32″ O
Höhe: 572 m
Postleitzahl: 82031
Vorwahl: 089

Geiselgasteig ist ein Ortsteil der Gemeinde Grünwald.

Er liegt am Hochufer der Isar im Norden der Gemeinde und grenzt damit unmittelbar an die Stadtgrenze zur Landeshauptstadt München an den Stadtteil Harlaching an. Nach Westen wird der Ortsteil von der Isar begrenzt, nach Süden vom Gemeindegebiet.

Geiselgasteig hat durch die Bavaria Film eigenständige Bekanntheit als „bayerisches Hollywood“ erlangt. Heute ist vor allem die Bavaria Filmstadt eines der meistbesuchten Ausflugsziele des Münchner Umlands und die bekannteste Sehenswürdigkeit des Ortsteils.

Durch die Nähe zu den Filmstudios beherbergt dieser Ortsteil auch sehr viel Prominenz und hat daher Grünwald den Ruf eines Nobel- und Villenortes eingebracht.

Ausfahrt von Geiselgasteig auf der ST 2072 nach München

Die Bavaria Film wurde 1907 durch Peter Ostermayr als EmElKa – Münchner Lichtspielkunst AG gegründet. Das Gelände in Geiselgasteig wurde 1919 erworben, nachdem die EmElKa zunächst in der Nähe des Stachus residierte.

Ehemalige bzw. aktuelle Bewohner des „Nobel-Vorortes“: Senta Berger, Wolf Feller, Uschi Glas, Max Greger, Helmut Jedele, Stefan Jedele, Alice und Ellen Kessler, Manfred Köhnlechner, Ruth Niehaus, Eva Pflug, Ciriaco Sforza (und viele andere Fußballer des FC Bayern München). Auch Rudolph Moshammer lebte bis zu seiner Ermordung in der Nacht zum 14. Januar 2005 in einer Villa in Geiselgasteig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorle Gribl: Geiselgasteig im Isartal. „Erlesenstes Ziel stadtflüchtiger Wünsche“. Buchendorfer Verlag, München 2000, ISBN 3-934036-36-8.