Georges Hausemer

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Georges Hausemer

Georges Hausemer (* 1. Februar 1957 in Differdingen) ist ein luxemburgischer Schriftsteller und Übersetzer, der auch das Pseudonym Theo Selmer verwendet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Echternach studierte er bis 1980 Französisch und Publizistik in Salzburg und Mainz und ist seither als Verlagsmitarbeiter und freier Schriftsteller tätig. Er unternahm zahlreiche Studienreisen nach Afrika, Lateinamerika, Asien und Südeuropa und war Mitglied des Schriftstellervereins Cassandra Thing. Seine Reportagen und Essays erschienen unter anderem in der FAZ, NZZ, SZ und dem Luxemburger Wort. In den 1980er Jahren übersetzte er zahlreiche Science-Fiction-Bücher für den Heyne-Verlag ins Deutsche.

Er war 1986 Gründungsmitglied des Luxemburger Schriftstellerverbandes und leitete ihn einige Jahre lang. Er veröffentlicht neben belletristischen Texten auch Reiseführer, Reportagen und Sachbücher wie das über den umstrittenen Pflegewissenschaftler Erwin Böhm. 2006 war er Herausgeber des Luxemburger Lexikons, des aktuellen Nachschlagewerkes zur Luxemburger Kulturszene.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belletristische Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Situationen. Lyrik und Prosa, 1975
  • Der tägliche Kram und andere Träume. 1976
  • Nacht im Glashaus. Lyrik und Prosa, 1977
  • Warnung vor Freunden. Neue Texte, 1979
  • Schill oder Die Entfernungen. 1982
  • Das Buch der Lügen. Roman, 1985
  • Das Institut. 1989
  • Kleines luxemburgisches Sittenbild. Roman, 1989
  • Der Spanier in meinem Zimmer. Erzählungen, 1992
  • Die Gesetze der Schwerkraft. 1995
  • Die Tote aus Arlon. 39 Geschichten, 1997
  • Iwwer Waasser. Roman, 1998
  • 80 D. Roman, 2010
  • Con Dao. Erzählungen, 2011
  • Der Suppenfisch. Roman, 2014

Sachbücher (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luxemburg kulinarisch. Küche, Land & Leute. Mit mehr als 100 typischen Rezepten von Sylvie Bisdorff (Kochbuch) 1997
  • Im Land der Mauren und Olivenbäume. Andalusische Streifzüge, 2000
  • Der lächelnde Elefant in der Rushhour. Thailändische Szenerien, 2002
  • Großherzogtum Luxemburg. Reiseführer, 2003
  • Erwin Böhm. Gesammelte Lebenslügen. 2004
  • Und abends ein Giraffenbier. Reisegeschichten, 2006
  • Die heiligen Ratten von Deshnok. Eine indische Reise, 2008
  • Mit dem Großherzog am Mittagstisch. Luxemburger Grenzgänge, 2009
  • mit Sylvie Bisdorff, Guy Hoffmann: Meng Kichen. Kochbuch. Editions Guy Binsfeld. 2009. ISBN 978-2-87954-215-7
  • Die kochenden Kerle von der Muschelbucht. 2010

Als Herausgeber (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Crimi-Reader. 1982
  • Luxemburg literarisch. 1983
  • Schriftbilder. Neue Prosa aus Luxemburg, 1984;
  • Apropos Literatur in Luxemburg. 2004;
  • Luxemburger Lexikon. Das Großherzogtum von A bis Z
  • Was Sie schon immer alles über Luxemburg wissen wollten, aber bisher nie zu fragen wagten (und über Island schon gar nicht), 2012

Übersetzungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]