Gerd Landsberg

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Gerd Heinz Richard Landsberg (* 28. Oktober 1952 in Wiesenbronn, Landkreis Kitzingen, Unterfranken) ist ein deutscher Verwaltungsjurist und Hauptgeschäftsführer sowie Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abitur und seinem Wehrdienst bei der Bundeswehr studierte Landsberg Rechts- und Politikwissenschaften an der Universität Bonn. Anschließend war er Assistent am dortigen „Institut für Steuerrecht und Römisches Recht“. Im Alter von 29 Jahren wurde er im Jahr 1981 promoviert mit der Dissertation „Die Abgrenzung zwischen Sach- und Rechtsmängeln beim Kauf“.[1]

Von 1981 bis 1989 arbeitete er als Richter am Landgericht Bonn bzw. im Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Später wurde Landsberg Referent im Bundesministerium der Justiz, wo er erstmals mit Fragen des nationalen und internationalen Umweltrechts in Berührung kam. Im Jahr 1991 wurde er zum Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf ernannt.

Ein Jahr nach dieser Ernennung wurde Landsberg zum Beigeordneten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) gewählt. Nach zwei Jahren übernahm Landsberg im Jahr 1994 die Leitung des Bonner Büros und befasste sich intensiv mit dem Umweltschutz auf kommunaler Ebene. 1996 wurde Landsberg zum Geschäftsführenden Präsidialmitglied des DStGB gewählt. Seit dem 1. Januar 1998 führt er diesen als Hauptgeschäftsführer.[2][3]

Landsberg ist Mitglied im Vorstand der Stiftung Lesen[4] und der CDU.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://portal.dnb.de/opac.htm?method=moveDown&currentResultId=auRef%3D109978994%26any&categoryId=dnb.hss , Link defekt am 21. Januar 2019.
  2. www.dstgb.de
  3. Generalanzeiger Bonn zum 60. Geburtstag, 28. Oktober 2012, abgerufen am 19. Dezember 2016
  4. Stiftung Lesen | Vorstand. In: www.stiftunglesen.de. Abgerufen am 2. Juni 2016.
  5. Generalanzeiger Bonn, 25. Juli 2014, abgerufen am 21. September 2017