Gerda Ridler

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Gerda Ridler (* 1963 in Waldhausen im Strudengau) ist eine österreichische Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin. Sie war u. a. Gründungsdirektorin des privaten Museum Ritter in Waldenbuch bei Stuttgart. 2013 wurde sie zur Wissenschaftlichen Direktorin des Oberösterreichischen Landesmuseums ernannt.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor ihrem Studium war Gerda Ridler als Flugbegleiterin bei der Deutschen Lufthansa AG tätig (1985–1990) und Catering Manager bei Lauda Air (1990–1991). Sie studierte Kunstgeschichte und Kulturmanagement in Wien, Linz und Ludwigsburg. 2012 promovierte sie über „Erfolgsfaktoren privater Kunstsammlungen im Vergleich mit öffentlichen Museen im deutschsprachigen Raum“.[1] Gerda Ridler war Kuratorin im Lentos Kunstmuseum Linz, vormals Neue Galerie der Stadt Linz (1997–1998) und von 1998 bis 1999 Leiterin der Abteilung Veranstaltungen und Publikumsbetreuung im Belvedere Wien. 1998 gründete sie den KunstRaumGoethestraße in Linz, einen Non-Profit-Projektraum für zeitgenössische Kunst und soziale Projekte. Von 2000 bis 2004 war sie Projektleiterin für Bildende Kunst und Kulturvermittlung beim Festival „Steirischer Herbst“ in Graz und im Anschluss wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen der Neueröffnung des Kunstmuseum Stuttgart. Von 2004 bis 2010 war Gerda Ridler als Gründungsdirektorin für den Aufbau und die Positionierung des privat geführten Museum Ritter in Waldenbuch verantwortlich.[2] Zuletzt war sie als freie Kuratorin, Autorin und Beraterin für private Kunstsammlungen tätig (u.a Museum Angerlehner in Thalheim/Wels).[3] Seit 1. Dezember 2013 ist sie die wissenschaftliche Direktorin des Oberösterreichischen Landesmuseums.[4]

Als Kuratorin hat Gerda Ridler Einzelausstellungen mit zeitgenössischen Künstlern und zahlreiche Themenausstellungen zur Konkreten Kunst realisiert sowie eine Reihe von Aufsätzen und ausstellungsbegleitenden Katalogbüchern publiziert.[5]

Sie ist Vorstandsmitglied beim Österreichischen Museumsbund[6] und stellvertretende Präsidentin des Verbundes Oberösterreichischer Museen.[7]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Privat gesammelt - öffentlich präsentiert. Über den Erfolg eines neuen musealen Trends bei Kunstsammlungen. transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-2227-0.
  • Mythos Schönheit. Facetten des Schönen in Natur, Kunst und Gesellschaft. Aust.Kat. Oberösterreichisches Landesmuseum, Hatje Cantz, Ostfildern 2015, ISBN 978-3-7757-3984-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. kulturmanagement.ph-ludwigsburg.de, abgerufen am 13. Dezember 2015
  2. artinfo-magazin.de (PDF; 1,5 MB), abgerufen am 1. September 2012
  3. kurier.at, abgerufen am 20. Februar 2013
  4. nachrichten.at, abgerufen am 5. Oktober 2013
  5. Gerda Ridler: Eine leidenschaftliche Passion für die Kunst. Öffentliche Privatsammlungen in Baden-Württemberg. In: Private Art Collections BW, hrsg. von Ulrike Geist und Claudia Fenkart-N'jie, Stuttgart 2011
  6. museumsbund.at, abgerufen am 13. Dezember 2015
  7. ooemuseumsverbund.at abgerufen am 13. Dezember 2015