Gerhard-Stein-Combo

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Gerhard-Stein-Combo
Allgemeine Informationen
Genre(s) Jazz, Jazzrock, Progressive Rock
Gründung 1963
Auflösung 1970
Gründungsmitglieder
Tenorsaxophon
Gerhard Stein
Trompete
H.-J. Richter
Baritonsaxophon, Komposition, Arrangements
Manfred Schulze
Klavier
Hans-Joachim Kretzschmar
Posaune
Günter Saalmann
Bass
H.-J. Scheuner
Schlagzeug
Horst Holzapfel
Ehemalige Mitglieder
Trompete
Jürgen Kotzsch
Altsaxophon
Klaus Fischer
Altsaxophon
Manfred Hering
Bassgitarre, Keyboards
Horst Noll
Posaune
Günter Saalmann
Trompete
Andreas Andy Altenfelder
Gitarre
Joe Sachse
Bassgitarre
Jürgen Todt
Schlagzeug
Artur Addi Geidel
Bassgitarre, Klavier
Franz Bartzsch

Die Gerhard-Stein-Combo war eine 1963 in Leipzig gegründete jazzorientierte Band. Einige ihrer Mitglieder wurden später als Solisten oder in anderen Bands erfolgreich.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensgeber der Band war der Tenorsaxophonist Gerhard Stein, der zuvor Mitglied des Tanz- und Schauorchesters Melodie gewesen war. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern gehörten H.-J. Richter (Trompete), Manfred Schulze (Baritonsaxophon), Hans-Joachim Kretzschmar (Klavier), der Posaunist Günter Saalmann, der Bassist H.-J. Scheuer und der Schlagzeuger Horst Holzapfel.

In der Anfangsphase spielte die Band Beatmusik und wurde mit Titeln wie Der Ober und Wasser im Vergaser bekannt. 1966 wandte sich die Gerhard-Stein-Combo nach einigen Umbesetzungen dem Jazzrock zu. Ab 1968 war Manfred Schulze der Bandleader. Außerdem war er für Kompositionen und Arrangements zuständig. Zu den weiteren Musikern gehörten Jürgen Kotzsch (Trompete), Manfred Hering (Altsaxophon), Bassgitarrist und Keyboarder Horst Noll,[1] Günter Saalmann (Posaune, Arrangements), Andreas Altenfelder (Trompete), Joe Sachse (Gitarre, Arrangements), Bassgitarrist Jürgen Todt und Schlagzeuger Artur Addi Geidel. 1967 erschien die einzige Single der Band bei Amiga, auf der sich die Band als Septett präsentiert.[2] 1968 wechselte Manfred Schulze zur Klaus Lenz Band. Franz Bartzsch begann seine Musikerkarriere 1969 als Bassgitarrist und Pianist der Gerhard-Stein-Combo.

1970 löste sich die Gerhard-Stein-Combo auf und wurde 1971 mit einigen Umbesetzungen als Jazzband Praxis II neugegründet.[3] Auch Gerhard Stein gehörte dieser Band an. Schulze, Hering und weitere ehemalige Mitglieder der Gerhard-Stein-Combo gehörten in der Folge zu den führenden DDR-Musikern des Free Jazz.

Gerhard Stein tritt auch 2009 als 80-Jähriger mit dem Saxophon auf.[4]

Stilistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gerhard-Stein-Combo spielte anfangs vor allem jazzorientierte Beatmusik. Später orientierte sich die Band in Richtung Jazzrock, Blues und Progressive Rock.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1967: Blues auf Rädern / Sommertag (Amiga)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website der Nolling Stones, abgerufen am 12. Dezember 2009
  2. Vorder- und Rückseite der Single, abgerufen am 12. Dezember 2009
  3. Biographie Manfred Schulzes, abgerufen am 12. Dezember 2009
  4. Benefizkonzert in Frankenhain (PDF-Datei; 103 kB), abgerufen am 5. Januar 2013