Gerontology Research Group

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Die Gerontology Research Group (GRG) ist eine international tätige Vereinigung von Forschern verschiedener gerontologischer Disziplinen, die vor allem durch die Verifizierung und Validierung des Alters sogenannter Supercentenarians – Personen mit einem Alter von mindestens 110 Jahren – und die Erforschung der Ursachen ihrer Langlebigkeit bekannt geworden ist. Parallel hierzu wird erforscht, inwiefern sich der menschliche Alterungsprozess verlangsamen beziehungsweise umkehren lässt.[1][2]

Die GRG wurde im Jahr 1990 von L. Stephen Coles (1941–2014)[3] und Stephen M. Kaye gegründet. Die ursprüngliche Institution der GRG, die LA-GRG, hat ihren Sitz an der University of California in Los Angeles.[4]

Neben den durch eigene Mitglieder und Freiwillige verifizierten Lebensdaten hat die GRG für ihre Listen der ältesten Menschen auch Verifizierungen anderer wissenschaftlicher Studien übernommen. Im Unterschied zu anderen wissenschaftlichen Datensammlungen, wie etwa der International Database of Longevity,[5][6] die nicht öffentlich zugänglich sind, ist die GRG auch darum bemüht, die gewonnenen Daten und Erkenntnisse zur Langlebigkeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Daten der etwa 2000 bei GRG gelisteten Supercentenarians werden jedoch nicht als abschließend betrachtet. Die Organisation geht davon aus, dass weltweit eine große Anzahl weiterer Personen lebt und lebte, die ein Alter von mindestens 110 Jahren erreicht haben und bislang unentdeckt blieben oder deren Lebensdaten nicht hinreichend dokumentierbar sind. Auch Invalidierungen oder Neuvalidierungen durch die GRG – zuletzt beispielsweise der aus dem Guinness-Buch der Rekorde stammenden Fälle von Shigechiyo Izumi, Carrie White oder Kamato Hongo – kommen hin und wieder vor, wenn Altersangaben durch weitere Forschung als falsch widerlegt oder mit erheblichen Zweifeln belegt werden.

Das Guinness-Buch der Rekorde wird heute bezüglich seiner Kategorien der ältesten Menschen durch das GRG-Mitglied Robert D. Young beraten.[7]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rachel Nuwer: Keeping Track of the Oldest People in the World. Smithsonion.com. 4. Juli 2014. Abgerufen am 7. Februar 2015.
  2. Gayle White: Supercentenarians giving researchers clues on longevity. In: Chicago Tribune, 8. Februar 2006. Abgerufen im 7. Februar 2015. 
  3. L. Stephen Coles dies at 73; studied extreme aging in humans in Los Angeles Times vom 4. Dezember 2014
  4. Emily Inouye: Research group tracks oldest-living people., Daily Bruin. 10. Juni 2004. Abgerufen im 7. Februar 2015. 
  5. International Database on Longevity
  6. The International Database on Longevity: Structure and contents
  7. Guinness World Records 2017. ISBN 9781910561348, S. 253. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche