Ginsbach (Jagst)

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Ginsbach
Der Ginsbach vor Altkrautheim

Der Ginsbach vor Altkrautheim

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2388376
Lage Kocher-Jagst-Ebenen

Baden-Württemberg

Flusssystem Rhein
Abfluss über Jagst → Neckar → Rhein → Nordsee
Quelle nordwestlich von Dörzbach-Wendischenhof
49° 20′ 51″ N, 9° 42′ 7″ O
Quellhöhe ca. 387 m ü. NHN[1]
Mündung bei Altkrautheim in die JagstKoordinaten: 49° 22′ 46″ N, 9° 38′ 13″ O
49° 22′ 46″ N, 9° 38′ 13″ O
Mündungshöhe 224,4 m ü. NHN[2]
Höhenunterschied ca. 162,6 m
Länge 6,8 km[3]
Einzugsgebiet 19,253 km²[4]

Mündung des Ginsbachs in die Jagst in Altkrautheim

Mündung des Ginsbachs in die Jagst in Altkrautheim

Der Ginsbach ist ein knapp sieben Kilometer langer Bach im Gebiet der Kleinstadt Krautheim im Hohenlohekreis im nördlichen Baden-Württemberg, der nach nordwestlichem Lauf im Dorf Altkrautheim von links in die untere Jagst mündet.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ginsbach entspringt nordnordwestlich des Wendischenhofs, eines Weilers von Dörzbach, und fließt danach durch die Krautheimer Ortsteile Oberginsbach, Unterginsbach und Altkrautheim. Schon ab der Quelle ist der Bach begradigt. Erst nach Oberginsbach läuft er in einem natürlichen Bett. Er führt durchwegs an Feldern und bebauten Gebieten vorbei. Sein Einzugsgebiet umfasst 19,3 km².

Größere Nebenflüsse des Ginsbachs sind der Märzenbach und der Meßbach oder Messbach.

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hierarchisch, jeweils von der Quelle zur Mündung. Daten teils abgemessen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesstraße L 515 zwischen Ingelfingen-Stachenhausen und Krautheim begleitet den Ginsbach auf ganzer Länge. In Oberginsbach zweigt die Kreisstraße K 2312 ab, die nach Dörzbach-Meßbach und weiter nach Dörzbach selbst führt, mündungsnah in Altkrautheim die K 2316, die in Eberstal das benachbarte Sindelbachtal quert und südlich von Stachenhausen an die B 19 anschließt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte von: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
  2. a b Höhe nach blauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte von: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
  3. a b c d e Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN) von: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
  4. Einzugsgebiet als Summe der Teileinzugsgebiete auf dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN) von: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
  5. a b Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN) von: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
  6. a b Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte von: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Mattern: Das untere Jagsttal. Von Dörzbach bis zur Mündung. Baier, Crailsheim 2005, ISBN 3-929233-27-4.