Gisela Dischner

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Gisela Dischner (* 3. November 1939 in Steinhöring, Bayern) ist eine deutsche Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gisela Dischner studierte von 1961 bis 1965 in München und anschließend (bis 1967) in Frankfurt am Main Germanistik, Soziologie und Philosophie.

Zwischen 1964 und 1970 stand sie im Briefwechsel mit Paul Celan und Nelly Sachs.

Von 1973 bis 2004 war sie Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hannover.

Gisela Dischner lebt heute (Stand: 2012) teilweise in Hannover und auf Mallorca.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gisela Bezzel-Dischner: Poetik des modernen Gedichts. Zur Lyrik von Nelly Sachs. Frankfurter Beiträge zur Germanistik, Bd. 10. Gehlen, Bad Homburg/Berlin/Zürich 1970 (= Diss. Frankfurt am Main), ISBN 3-7997-1110-4
  • Bettina von Arnim. Eine weibliche Sozialbiografie des 19. Jahrhunderts. Wagenbachs Taschenbücherei, Bd. 30. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1977, ISBN 3-8031-2030-6
  • Caroline und der Jenaer Kreis. Ein Leben zwischen bürgerlicher Vereinzelung und romantischer Geselligkeit. Wagenbachs Taschenbücherei, Bd. 61. Wagenbach, Berlin 1979, ISBN 3-8031-2061-6 (Biographie über Caroline Schlegel-Schelling)
  • Friedrich Schlegels Lucinde und Materialien zu einer Theorie des Müßiggangs. Gerstenberg, Hildesheim 1980, ISBN 3-8067-0854-1
  • Tagebuch. Konkursbuch, Tübingen 1981, ISBN 3-88769-000-1
  • Die Mauern stehen sprachlos und kalt. Tragische Erkenntnis in der Moderne. Aisthesis Verlag, Bielefeld 1999, ISBN 3-89528-228-6
  • Giordano Bruno. Denker - Dichter - Magier. Edition Kairos, Bd. 2. Francke, Tübingen/Basel 2004, ISBN 3-7720-8022-7
  • Das Sichtbare haftet am Unsichtbaren. Mystische Spuren in Kunst und Dichtung der Moderne. Philo, Hamburg/Berlin 2005, ISBN 3-86572-528-7
  • Wörterbuch des Müßiggängers. Aisthesis, Bielefeld 2009, ISBN 3-89528-727-X
  • Madame Luzifer. Bürgerliche Vereinzelung und romantische Geselligkeit. Caroline Schelling, gesch. Schlegel, Traugott Bautz, Nordhausen, 2010, ISBN 978-388-309-613-1
  • Liebe und Müßiggang. Aisthesis, Bielefeld 2011, ISBN 3-89528-838-1
  • „der ganze Schmutz zugleich und Glanz meiner Seele“. Die Briefe Heinrich von Kleists als Teil seines Werks. Aisthesis, Bielefeld 2012, ISBN 3-89528-918-3

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jens Runkehl/Torsten Siever (Hrsg.): Paul Celan an Gisela Dischner. Briefe aus den Jahren 1965 bis 1970. Privatverlag, Hannover 1996.
  • Gert Hofmann/Esther Kilian (Hrsg.): "Alles ist nicht es selbst". Das kairotische Gedächtnis der Dichtung. Festschrift für Gisela Dischner. Shaker, Aachen 2001, ISBN 3-8265-9097-X
  • „Wie aus weiter Ferne zu Dir“. Paul Celan, Gisela Dischner, Briefwechsel. In Verbindung mit Gisela Dischner herausgegeben und kommentiert von Barbara Wiedemann. Suhrkamp, Berlin 2012, ISBN 978-3-518-42338-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]