Nelly Sachs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nelly Sachs, 1910

Nelly Sachs (eigentlich Leonie Sachs; * 10. Dezember 1891 in Berlin-Schöneberg; † 12. Mai 1970 in Stockholm) war eine jüdische deutsch-schwedische Schriftstellerin und Lyrikerin. 1966 verlieh das Nobelpreiskomitee ihr – gemeinsam mit Samuel Joseph Agnon – den Nobelpreis für Literatur „für ihre hervorragenden lyrischen und dramatischen Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Stärke interpretieren.“

Leben[Bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten]

Gedenktafel an Nelly Sachs’ Geburtshaus in Berlin-Schöneberg, Maaßenstraße 12

Nelly Sachs wurde 1891 im damals noch selbstständigen Schöneberg als einziges Kind in die Familie des Erfinders und Fabrikanten William Sachs und seiner Frau Margarete, geborene Karger, geboren; sie wuchs in einer assimilierten jüdisch-großbürgerlichen Atmosphäre auf. Aufgrund ihrer kränklichen Konstitution wurde sie zunächst drei Jahre von Privatlehrern unterrichtet, bevor sie 1903 in eine Höhere Töchterschule eintrat, wo sie fünf Jahre später ihr „Einjähriges“ (entspricht Mittlerer Reife) absolvierte. Mit 15 Jahren war sie so fasziniert von Selma Lagerlöfs Debütroman Gösta Berling, dass sie mit der schwedischen Schriftstellerin in einen Briefwechsel eintrat, der über 35 Jahre andauerte. Erste Gedichte schrieb sie mit 17 Jahren.

Nelly Sachs lebte mit ihren Eltern zurückgezogen und nahm wenig am gesellschaftlichen Leben der 1920er Jahre teil. Sie blieb unverheiratet, nachdem eine Liebesbeziehung zu einem geschiedenen Mann vom Vater unterbunden worden war. Allerdings hielt sie die Beziehung zu dem namentlich unbekannten Mann vermutlich über Jahrzehnte aufrecht und wurde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zusammen mit ihm verhaftet – in einigen Gedichten ist später von einem „Bräutigam“ die Rede, der in einem Konzentrationslager umgekommen sei. Genaueres dazu ist nicht bekannt.

Erste Gedichte[Bearbeiten]

Nelly Sachs auf einer deutschen Briefmarke von 2001
Gedenkstein, Nelly-Sachs-Park, in Berlin-Schöneberg

1921 erschien mit Unterstützung des Schriftstellers Stefan Zweig Nelly Sachs' erster Gedichtband unter dem Titel Legenden und Erzählungen. Die frühen, melancholisch gefärbten Gedichte sind noch ganz von neoromantischen Einflüssen geprägt und kreisen um Motive aus Natur und Musik. Bei der Herausgabe ihrer gesammelten Werke nahm Nelly Sachs diese Gedichte später jedoch nicht mit auf.

Gegen Ende der 1920er Jahre wurden ihre Gedichte in verschiedenen Berliner Zeitungen gedruckt, darunter die Vossische Zeitung, das Berliner Tageblatt und die Zeitschrift Die Jugend. Kritik und Publikum erkannten ihre Lyrik gleichermaßen an. Frühere Gedichte mit eher experimentellem Charakter und einem die traditionellen Wege verlassenden, schwerer verständlichen Stil hatte die Dichterin hingegen wieder vernichtet.

Nach jahrelanger Krebserkrankung starb 1930 ihr Vater, woraufhin Nelly Sachs mit ihrer Mutter in ein Mietshaus in der Lessingstraße im Berliner Hansaviertel umzog, das noch in mütterlichem Besitz war[1]. In den 1930er Jahren lebten sie so unauffällig und zurückgezogen, wie das für Juden möglich und notwendig war. Wiederholt wurde sie zu Gestapo-Verhören einbestellt; die Wohnung wurde von SA-Leuten geplündert. Gezwungenermaßen setzte sie sich mit ihrer jüdischen Herkunft auseinander; sie bekam zu Beginn des Krieges Martin Bubers Erzählungen der Chassidim zu lesen und fand darin vertrautes mystisches Gedankengut wieder, das ihr Kraft gab.

Flucht nach Schweden[Bearbeiten]

Erst spät entschloss sich Sachs, mit ihrer Mutter aus Deutschland zu fliehen. Ihre Freundin Gudrun Harlan reiste im Sommer 1939 nach Schweden, um Hilfe von Selma Lagerlöf für ein schwedisches Visum zu erbitten. Diese jedoch konnte ihr wegen ihres Gesundheitszustandes nicht mehr helfen; sie starb, bevor Sachs in Schweden eintraf. Harlan wandte sich an den „Malerprinzen“ Eugen, einen Bruder des schwedischen Königs, der sie schließlich unterstützte. Nach monatelangen bürokratischen Hemmnissen konnten Nelly Sachs und ihre Mutter im Mai 1940 buchstäblich im letzten Moment – der Befehl für den Abtransport in ein Lager war bereits eingetroffen – mit einem Flugzeug Deutschland Richtung Stockholm verlassen.

In Schweden lebten die beiden Frauen unter ärmlichen Verhältnissen in einer Einzimmerwohnung im Süden Stockholms. Nelly Sachs kümmerte sich um ihre alte Mutter und arbeitete zeitweise als Wäscherin, um zum Lebensunterhalt beizutragen. Sie begann Schwedisch zu lernen und moderne schwedische Lyrik ins Deutsche zu übersetzen. Ihre eigene Poesie entwickelte sich während der Kriegsjahre völlig weg vom früheren romantischen Stil. Die Gedichte von 1943/1944, die später in der Sammlung In den Wohnungen des Todes erscheinen sollten, enthalten Bilder von Schmerz und Tod, sind eine einzige Todesklage für ihr gequältes Volk. Neben den Gedichten entstanden in den 1940er Jahren die zwei Dramen Eli und Abram im Salz.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

In der Nachkriegszeit schrieb Nelly Sachs weiterhin mit einer hochemotionalen, herben, aber dennoch zarten Sprache über das Grauen des Holocaust. Ihr Biograf Walter A. Berendsohn nannte die Gedichte 1946 „klagend, anklagend und verklärend“:

„O die Schornsteine
Auf den sinnreich erdachten Wohnungen des Todes,
Als Israels Leib zog aufgelöst in Rauch
Durch die Luft –
Als Essenkehrer ihn ein Stern empfing
Der schwarz wurde
Oder war es ein Sonnenstrahl?“

O die Schornsteine, in: In den Wohnungen des Todes, 1947

Die beiden Bände In den Wohnungen des Todes und Sternverdunkelung (1949) wurden zunächst in Ost-Berlin auf Betreiben Johannes R. Bechers veröffentlicht; weder in der Schweiz noch in den westlichen Zonen Deutschlands wurden Gedichte von Nelly Sachs gedruckt. Auch 1949 noch wurde der zweite Gedichtband Sternverdunkelung, in Amsterdam verlegt, von der Kritik zwar gelobt, in der jungen Bundesrepublik jedoch kaum gelesen. In der DDR-Zeitschrift Sinn und Form erschienen einige ihrer Texte. Die finanzielle Misere für Sachs und ihre Mutter hielt an, weiterhin hielt sie sich mit Übersetzungen über Wasser.

Nelly Sachs im Jahr 1966

Anfang 1950 starb die Mutter von Nelly Sachs, was sie psychisch schwer traf. In den 1950er Jahren begann sie eine Korrespondenz mit Paul Celan, den sie 1960 auch in Paris besuchte. Erst 1953 erhielt sie die schwedische Staatsbürgerschaft. Gegen Ende des Jahrzehnts, nach Jahren der Isolation, wurde sie mit ihrem Werk schließlich auch im gesamten deutschsprachigen Raum zur Kenntnis genommen. Und niemand weiß weiter und Flucht und Verwandlung, Gedichtbände mit Einflüssen des französischen Surrealismus, erschienen 1957 und 1959 in Hamburg, München und Stuttgart. Das Mysterienspiel Eli wurde 1959 als Hörspiel beim Südwestfunk ausgestrahlt. Nelly Sachs wurde von der jungen Literaturwelt der Bundesrepublik „entdeckt“.

An ihrem 75. Geburtstag erhielt Nelly Sachs am 10. Dezember 1966 (zusammen mit Samuel Joseph Agnon) den Literaturnobelpreis aus der Hand des schwedischen Königs Gustav VI. Adolf. Ihre kurze Dankesrede hielt sie auf Deutsch, dabei zitierte sie ein eigens für diese Zeremonie geschriebenes Gedicht, in dem es heißt:

„An Stelle von Heimat
halte ich die Verwandlungen der Welt“

Ihr Preisgeld verschenkte sie an Bedürftige, die Hälfte ging an ihre alte Freundin Gudrun Harlan. Sie selbst zog sich in ihren letzten Jahren wieder von der Öffentlichkeit zurück. 1967 musste sie eine geplante Israel-Reise auf Anraten des Arztes absagen, setzte sich aber in einem öffentlichen Telegramm für den Empfang von Günter Grass durch den israelischen Schriftstellerverband in Jerusalem ein. Zu dem psychischen Leiden und einem weiteren Aufenthalt in der Nervenklinik kam eine Krebserkrankung, an der sie im Mai 1970 in einem Stockholmer Krankenhaus starb. Nelly Sachs starb am Tag von Paul Celans Beerdigung. Sie ist auf dem jüdischen Friedhof von Norra begravningsplatsen im Norden von Stockholm beigesetzt.

Ehrungen[Bearbeiten]

Berliner Gedenktafel im Hansaviertel, Lessingstraße 5, vor der Hansaschule
Das Grab von Nelly Sachs auf dem jüdischen Friedhof von Norra begravningsplatsen in Solna

Ein erster Literaturpreis aus Deutschland, der Lyrikpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie, wurde ihr 1959 noch in Abwesenheit verliehen. Nelly Sachs wollte nicht zurück nach Deutschland, zu groß war immer noch ihre Angst. Auch zeigten sich Anzeichen einer psychischen Krankheit, und nachdem sie 1960 zur Verleihung des Meersburger Droste-Preises das erste Mal seit zwanzig Jahren Deutschland betreten hatte, brach sie nach ihrer Rückkehr nach Schweden zusammen. Insgesamt verbrachte sie drei Jahre in einer Nervenheilanstalt bei Stockholm.

Die Stadt Dortmund stiftete 1961 den Nelly-Sachs-Preis und verlieh ihn der Namensgeberin; als erste Frau erhielt sie 1965 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels [2], was sie erneut zu einer Reise nach Deutschland veranlasste.

Nach Nelly Sachs wurde das jüdische Altenwohn- und Pflegeheim Nelly-Sachs-Haus in der Nelly-Sachs-Straße in Düsseldorf-Stockum und – schon vor der Verleihung des Literaturnobelpreises – das Nelly-Sachs-Gymnasium in Neuss benannt. Mindestens zehn Straßen in verschiedenen deutschen Ortschaften tragen ihren Namen.

Werke[Bearbeiten]

Sammel- und Werkausgaben[Bearbeiten]

  • In den Wohnungen des Todes. Mit Zeichnungen von Rudi Stern. Aufbau-Verlag, Berlin 1947.
  • Sternverdunkelung. Gedichte. Bermann-Fischer/Querido, Amsterdam 1949.
  • Eli. Ein Mysterienspiel vom Leiden Israels. Forssell, Malmö 1951 (Einmalige Auflage von 200 nummerierten und von der Dichterin signierten Exemplaren)
  • Die Leiden Israels. 1951
  • Fahrt ins Staublose. Gedichte. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1961.
    • Daraus Chor der Geretteten in: Andreas Lixl-Purcell (Hrsg.): Erinnerungen deutsch-jüdischer Frauen 1900–1990. Reclam, Leipzig 1992, ISBN 3-379-01423-0., S. 380 f.
  • Zeichen im Sand. Die szenischen Dichtungen. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1962.
  • Suche nach Lebenden. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1971 (Neuauflage 1988).
  • Ausgewählte Gedichte. 1963
  • Landschaft aus Schreien. 1966
  • Teile dich Nacht. Gedichte. 1971
  • Gedichte. 1977
  • Frühe Gedichte und Prosa. 1983
  • Nelly Sachs – Werke. Kommentierte Ausgabe in vier Bänden.[3]
    • Band I: Gedichte 1940–1950. Herausgegeben von Matthias Weichelt. Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-42156-7.
    • Band II: Gedichte 1951–1970. Herausgegeben von Ariane Huml und Matthias Weichelt. Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-42157-4.
    • Band III: Szenische Dichtungen. Herausgegeben von Aris Fioretos, Suhrkamp, Berlin (erscheint Januar 2011), ISBN 978-3-518-42189-5.
    • Band IV: Prosa und Übertragungen. Herausgegeben von Aris Fioretos. Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-42190-1.
  • Gedichte. Herausgegeben von G.H.H., hochroth Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-942161-02-2.

Briefe[Bearbeiten]

  • Ruth Dinesen, Helmut Müssener (Hrsg.): Briefe der Nelly Sachs. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1984, ISBN 3-518-04589-X.
  • Barbara Wiedemann (Hrsg.): Paul Celan – Nelly Sachs. Briefwechsel. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1993, ISBN 3-518-40521-7 (1996 als Suhrkamp-Taschenbuch Band 2489, ISBN 3-518-38989-0).
  • Bernhard Albers (Hrsg.): Karl Schwedhelm – Nelly Sachs. Briefwechsel und Dokumente. Rimbaud, Aachen 1998 ISBN 3-89086-856-8 (= Karl Schwedhelm: Gesammelte Werke, Band 6)

Vertonungen[Bearbeiten]

  • Wolfgang Rihm vertonte in seinem Werk „Memoria – drei Requiembruchstücke“ zwei Gedichte von Nelly Sachs. Das Werk wurde anlässlich der Einweihung des Holocaust-Mahnmals in Berlin uraufgeführt.
  • Die fünfte Sinfonie von Isang Yun für Bariton und Orchester ist in allen fünf Sätzen nach Texten von Nelly Sachs komponiert.
  • Heinz Winbeck bearbeitete Glühende Rätsel zu einem Liederzyklus für Bariton und Klavier.
  • Sachs‘ Gedicht Wir sind so wund wurde für den Konzert-Zyklus aus 17 Musikstücken für 2 Blockflöten, Chitarrone, Viola da Gamba und Cembalo und 16 Texten über das Exil Von der schwarzen Erde dieser Welt (1992) von dem Komponisten Friedemann Schmidt-Mechau verwendet.
  • Robert Christian Bachmann vertonte das Gedicht „O die Schornsteine“ in seinem gleichnamigen Werk für Singstimme und Orchester im Jahre 1967. Das Werk wurde anlässlich des St. Gellert Festivals 2011 in der aktualisierten Szegediner Fassung mit Lisa Fornhammar und der St. Gellert Akademie unter Yoon Kuk Lee in Szeged uraufgeführt.
  • Heinz Holliger schrieb 1961–1965 (UA 1970) den „Versuch eines Ausbruchs für zwei Menschen und zwei Marionetten“ Der magische Tänzer und 1964 (UA) dem Zyklus Glühende Rätsel für Mezzosopran und Ensemble.
  • "Eli" nach dem gleichnamigen Werk von Nelly Sachs ist die erste Oper von Walter Steffens, UA Dortmund 1967.

Literatur[Bearbeiten]

  • Walter A. Berendsohn: Nelly Sachs: Einführung in das Werk der Dichterin jüdischen Schicksals. Mit einem Prosatext Leben unter Bedrohung, einer Auswahl von 30 Briefen aus den Jahren 1946–1958 und einem Bericht über die Nelly-Sachs-Sammlung in Dortmund. Kommentiert von Manfred Schlösser. Agora, Darmstadt 1974, ISBN 3-87008-046-9
  • Gudrun Dähnert: Wie Nelly Sachs 1940 aus Deutschland entkam. Mit einem Brief an Ruth Mövius. In: Sinn und Form 2, 2009, S. 226–257
  • Ruth Dinesen: Sachs, Nelly. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 336 f. (Digitalisat).
  • Ruth Dinesen: Nelly Sachs. Eine Biographie. Suhrkamp, Frankfurt 1992, ISBN 3-518-40426-1.
  • Apropos Nelly Sachs. Mit einem Essay von Gisela Dischner und zahlreichen Bildern, Verlag Neue Kritik, Frankfurt a. M. 1997, ISBN 978-3-8015-0309-3
  • Heinrich Fink: Wir Geretteten, wir drücken eure Hand!, in dsb., Hg.: Stärker als die Angst. Den sechs Millionen, die keinen Retter fanden. Union, Berlin 1968, S. 223 - 229 [4]
  • Aris Fioretos: Flucht und Verwandlung – Nelly Sachs, Schriftstellerin, Berlin - Stockholm. Ein Katalogbuch mit etwa 400 Bildern. Aus dem Schwedischen übersetzt von Paul Berf. Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-42159-8. [5]
  • Gabriele Fritsch-Vivié: Nelly Sachs. Monographie. Rowohlt, Reinbek, 3. Auflage 2001, ISBN 3-499-50496-0
  • Petra Oelker: Und doch, am Ende steht wieder das Licht, wenn auch noch so fern. In: Charlotte Kerner: Nicht nur Madame Curie. Frauen, die den Nobelpreis bekamen. Beltz, Weinheim 1999, ISBN 3-407-80862-3
  • Gerald Sommerer: "Aber dies ist nichts für Deutschland, das weiß und fühle ich." Nelly Sachs – Untersuchungen zu ihrem szenischen Werk. Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, ISBN 978-3-8260-3860-0.
  • Gertraude Wilhelm (Hrsg.): Die Literaturpreisträger. Ein Panorama der Weltliteratur im 20. Jahrhundert. Econ, Düsseldorf 1983, ISBN 3-612-10017-3.
  • Poesiealbum 287, Märkischer Verlag, Wilhelmshorst 2010 ISBN 9783931329877

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nelly Sachs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Flucht und Verwandlung. Nelly Sachs, Schriftstellerin. Ausstellungstexte, S. 26
  2. http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/sixcms/media.php/1290/1965_sachs.pdf
  3. Besprechung von Angelika Overath: Windharfe des Leids – Die Werke von Nelly Sachs in einer vierbändigen Gesamtausgabe.[1] Neue Zürcher Zeitung vom 24. Dezember 2010, abgerufen am 24. Dezember 2010.
  4. detailliert über ihre Flucht aus dem Reich. Fink zitiert zu großen Teilen Dähnert, vgl. oben unter Lit.- Die Überschrift dieses Essays wurde einem Gedicht von Sachs entnommen.- S. 228f.: Auszüge aus einem Brief Sachs' an Dähnert, 1945
  5. Buchbeschreibung und Pressestimmen beim Suhrkamp Verlag, abgerufen am 2. Dezember 2010