Glamour

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Begriff im Sinne von Prunk. Für die gleichnamige Zeitschrift siehe Glamour (Zeitschrift).

Glamour (aus englisch glamour für „[der] Glanz“, ursprünglich wohl aus dem Schottischen) bezeichnete ursprünglich einen Zauberspruch oder eine Verhexung.[1][2] Heute als Attraktivität bzw. Faszinosum verstanden, bezeichnet [der] Glamour ein besonders prunkvolles oder elegantes Auftreten oder Selbstdarstellen in der Öffentlichkeit, das sich von Alltag und Durchschnitt abhebt. Eine Person, Veranstaltung oder ein Kleidungsstück können zudem glamourös sein. Ein als Glamour, in seiner ursprünglichen Bedeutung, bezeichneter Gegenstand fand seine sprachliche Wiederbelebung in der Fernsehserie Game of Thrones, in dem die auch als „Rote Frau“ bezeichnete Figur – Melisandre, eine mit einem Rubin besetzte Halskette trägt, die ihr besondere Kräfte verleiht.

Glamour bezieht sich auf die gesamte Aufmachung (einer Person) und kann nicht an Einzelheiten (Kleidung, Reichtum, Ruhm) festgemacht werden.

Man findet den Ausdruck etwa im Musikstil Glam Rock, er wird aber auch allgemein für das Verhalten von Stars in Musik und Film verwendet. Wer glamourös ist, verwendet viel Zeit auf sein Aussehen und seine Gesten, seine Selbstinszenierung, bewusst oder unbewusst. Das eigene Leben soll zum Kunstwerk werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Glamour – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: glamourös – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GlamourDuden, Bibliographisches Institut; 2016
  2. Karin Christina Ryding: Critical Languages and Critical Thinking: Reframing Academic Arabic Programs. In: Reem Bassiouney, Graham E. Katz (Hrsg.): Arabic Language and Linguistics (= Georgetown University Round Table on Languages and Linguistics Series). 1. Auflage. Georgetown University Press, Georgetown 2012, ISBN 978-1-58901-885-3, S. 193 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 27. Juli 2012]).