Glane (Bad Iburg)

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Glane
Stadt Bad Iburg
Koordinaten: 52° 8′ 42″ N, 8° 3′ 36″ O
Höhe: 96 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 49186
Vorwahl: 05403
Glane (Niedersachsen)
Glane

Lage von Glane in Niedersachsen

Glane ist ein Ortsteil der Stadt Bad Iburg im niedersächsischen Landkreis Osnabrück. Der Ort liegt südlich der Städte Osnabrück und Georgsmarienhütte am Teutoburger Wald.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Averbecks Hof

Glane existierte als Gemeinde vom 1. Januar 1970 bis zum 30. Juni 1972. Sie wurde durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Glane-Visbeck, Ostenfelde und Sentrup neu gebildet und hatte bei ihrer Gründung etwa 3200 Einwohner. Bereits am 1. Juli 1972 wurde die junge Gemeinde wieder aufgelöst und in die Nachbargemeinde Bad Iburg eingegliedert.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Glane hatte am 27. Mai 1970, dem Tag der Volkszählung, 3237 Einwohner. Am 6. Juni 1961 lebten auf dem späteren Gemeindegebiet 2822 Einwohner.[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Glane verläuft die Landesstraße L 97 in West-Ost-Richtung von der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen bei Lienen nach Hilter am Teutoburger Wald und zur Autobahnauffahrt 12 der A 33. Die L 98 zweigt in Glane ab und führt nach Bad Laer.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein markantes Gebäude im Ort ist die neugotische Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere. Zwischen Kirche und Friedhof steht das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, umrahmt von Gedenktafeln für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs.

Nordöstlich von Glane liegt das 220 ha große NaturschutzgebietFreeden“.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Glane – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 259.
  2. Naturschutzgebiet „Freeden“ beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz